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Zeilen an einen Freund.

Der Tanz in die Schwebe sollte Grundlage unseres Lebensverständnisses werden. Einfach step by step losgelöst von allen Lastern, dahin tänzelnd, aufsteigend und schwebend, weit hinaus in die Träume, um fliehen zu dürfen aus manchem Sog von Missverständnissen und Verpflichtungen. Ganz ohne befürchten zu müssen einen Fehler zu begehen, ohne Angst zu haben daraufhin alles zu verlieren. Oder vielleicht stelle ich mich hin und wieder, nicht ganz zu Unrecht, der Herausforderung alles loslassen zu wollen, um eben diesen Fehler zu riskieren, alles zu verlieren und die Kontrolle auf der Strecke zu lassen, weil am Ende vielleicht doch der Sinn darin besteht, sich freizumachen von all diesen Fragezeichen, den nicht klar ersichtlichen Antworten und scheinbaren Fortschritten auf unseren Lebenswegen. Ist es das Risiko wert? Birgt Verlust nicht irgendwie auch gleich Gewinn? Würden wir es nicht anders machen, wenn wir heute wüssten, dass morgen dennoch alles gut ist? Setzten wir doch am Ende dieses Satzes einfach ein Ausrufezeichen: Wir könnten und können! Und ich weiß – nein – ich bin mir ganz sicher, dass wir irgendwann die Kraft besitzen loslassen zu können, um das auf dieser Erde, noch zu unserer Lebzeiten zu finden, für das sich unser aktuelles Tun lohnt. Dies, mein Freund, ist das was uns streben lassen sollte, auch wenn alles um uns aus dem Rahmen in ein blankes Chaos zu fallen scheint. Die Hauptsache ist, wir verlieren nicht den Bezug zu uns selbst und vor allem, dass wir unsere Träume fest im Herzen halten. Und meinetwegen soll ein Teil dieses Traumes auch in Indien liegen, inmitten unserer langen gemeinsamen Reise …

Kategorie: Texte

von

Sascha Gawrilow, geboren am 03. November 1979 im brandenburgischen Frankfurt an der Oder, heute in Leipzig lebend. Ist gelernter Maler sowie staatlich anerkannter Erzieher. Wortsuchend, laienphilosophisch, fotografisch, naturverbunden, kreativ und veloverliebt ist er als Freigeist in der Wortfinderei, Laienphilosophie, Suchtprävention und als Schreiberling tätig und ist ein überaus begeisterter Radfahrer.

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