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Einheitsbrei.

Der Helmut wars und sprach zur deutschen Einheit: „Für mich ist dieser Augenblick einer der glücklichsten in meinem Leben.“ (Helmut Kohl, 1990 zur Deutschen Einheit) – Und noch heute heißt es: Mauern umgestalten. Tagtäglich. Die Herausforderung der Einheit im direkten Umfeld. Die eigenen inneren Mauern fallen lassen, um anderen Seelen Zugang zu gewähren in das eigene Ich. Sich abgrenzen können, jedoch nicht ausgrenzen. Die wirkliche Einheit scheitert oftmals noch immer in unseren Herzen. Seid Mensch und glaubt an die Liebe zum Leben… Die wirklichen Hintergründe der meisten feierlichen Anlässe, die sich im Laufe des Jahres in unserem Land ansammeln, bleiben mir mangels historischem Interesses hinter einem grauen Schleier im Geiste verborgen und kann daher nicht viel mit diesem oder jenen anfangen, außer eben dass sie Feiertage sind und diese meist, aufgrund des vorherrschenden Alltags-Ruhestandes, zu einem wohligen Ambiente beitragen. Jedoch der Tag der deutschen Einheit hat für mich schon immer etwas stark emotionales, obwohl sich mein politisches, wie auch geschichtliches Wissen, doch eher im Bereich des destruktiven Unwissens und mangelhaften Interesses herum tummelt. Jedoch kann …

Und ich warte darauf, einem kleinen Mädchen zu begegnen, das recht hübsch sein muss und recht klug und voller Charme und heiter und ausruhend und treu und […] dann werde ich keins finden. Und so mache ich eintönig all den Colettes, den Paulettes, den Suzys, den Daisys, den Gabys den Hof, die in Serien produziert werden und mit denen man sich nach zwei Stunden langweilt. Sie sind Wartesäle. So ist das. Antoine de Saint-Exupéry via sweetxblasphemy

“Freisinnige Nachmittagsprediger schwatzen über nichts lieber als über den Sinn des Lebens; da sind die Mathematiker doch viel anständiger, die untereinander ausgemacht haben, über die Quadratur des Kreises keine Abhandlungen mehr zu schreiben.” sagte einmal Philosoph Fritz Mauthner. Nunja und den Leuten, die immer noch sinnsuchend und orientierungslos auf diesem Planeten herum geistern, denen würde Monty Python zum Sinn des Lebens sagen: “Versuchen Sie, nett zu anderen zu sein, vermeiden Sie fettes Essen, lesen Sie ein gutes Buch, verschaffen Sie sich genug Bewegung.” Und ich sage: “Der Sinn liegt einfach nur im Augenblick.” Basta! Sinnsuche beendet. Aus meinem sinnsuchenden gequälten Geist, der irgendwann einmal “Basta!” sagte…

Wir können das Glück nicht zwingen, aber wir müssen es ihm und uns auch nicht unnötig schwer machen. Wenn Sie einen Partner suchen, müssen Sie nicht auf jede Party rennen – aber es könnte helfen, ab und an die Wohnung zu verlassen. Es sei denn, Sie stehen auf Postboten oder die Zeugen Jehovas. Dr. med. Eckhart von Hirschhausen

„Zum Glücklichsein braucht es einen Willen.“

“Ich hab lang überlegt, was es braucht. Während du vor dich hin schluchztest, weil du vom Leben gefickt wurdest, habe ich überlegt, was es braucht, um dich glücklich zu sehen. Was ist es, was dir fehlt? Was ist es, das es braucht? Du sagst, es fehlt dir an Begabung, es fehlt dir an Talent. Als Gott das Glück verteilt hat, hast du das verpennt und jetzt seist du verdammt dieses Leben zu führen und von deinem Dasein kann dich keiner befreien. Aber ich gab nicht auf. Und am nächsten Tag stand ich vor deinem Haus mit einem Knabenchor und sang Liebeslieder zu deinem Fenster empor. In der nächsten Nacht habe ich dich dann nach Paris gebracht. Wir sind über die Seine gegondelt und ich habe dir Sterne vom Himmel geangelt. Aber als ich deinen Geburtstagskuchen mit Liebe füllte, hat das genauso nichts gebracht wie mein Geschenk – eine rosarote Brille – und da war mir klar, was dir zum Glücklichsein fehlt: Der Wille.” — Franziska Holzheimer via dedosconpolvo

Zum Glücklichsein braucht es einen Willen.

“Ich hab lang überlegt, was es braucht. Während du vor dich hin schluchztest, weil du vom Leben gefickt wurdest, habe ich überlegt, was es braucht, um dich glücklich zu sehen. Was ist es, was dir fehlt? Was ist es, das es braucht? Du sagst, es fehlt dir an Begabung, es fehlt dir an Talent. Als Gott das Glück verteilt hat, hast du das verpennt und jetzt seist du verdammt dieses Leben zu führen und von deinem Dasein kann dich keiner befreien. Aber ich gab nicht auf. Und am nächsten Tag stand ich vor deinem Haus mit einem Knabenchor und sang Liebeslieder zu deinem Fenster empor. In der nächsten Nacht habe ich dich dann nach Paris gebracht. Wir sind über die Seine gegondelt und ich habe dir Sterne vom Himmel geangelt. Aber als ich deinen Geburtstagskuchen mit Liebe füllte, hat das genauso nichts gebracht wie mein Geschenk – eine rosarote Brille – und da war mir klar, was dir zum Glücklichsein fehlt: Der Wille.” Franziska Holzheimer

Die Krankheit leistet dem Geist Hilfe, wenn er sich festgefahren hat und anders nicht mehr weiterkommt. Sie bricht alle Zellen des fest und glatt – allzuglatt, möchte ich sagen! – geschlossenen Leibes auf (weshalb man sich auch krank, in Stückchen zerfallen, ,zerbrochen’, ,cassé ‘ fühlt), und aus diesen aufgebrochenen Zellenvölkern kommen dem Geist die rauhen und heißen Kerne neuer Anschaulichkeiten, so daß er wieder Halt und Haft findet an Objekten, die, allzufertig, ihm das ohne die Krankheit nicht mehr gewährt hätten. Jede echte Krankheit ist eine echte Geisteskrankheit, die zugleich das Serum hervorbringt, sich zu heilen. Heimito von Doderer, 1958, Repertorium (via davidramirer)

Früher dachte ich immer, irgendwann müssen sämtliche Melodien doch gespielt worden sein. Doch die Töne fanden und finden noch immer zu neuen Variationen. Dann liefen mir die Worte über den Weg, gaben meinen Gedanken Boden, doch irgendwann wiederholten sich manche Überlegungen. Dann dachte ich, die Worte, die sind irgendwann leer. Ich schwieg ausdruckslos und fand in der Stille neue Varianten. Und so können Melodien zu Geschichten werden, Worte zu Musik. Und der beste Songwriter eines ganz großen Liebeslieds an die persönliche Entfaltung steckt in der eigenen Kreativität. Die unendliche Endlichkeit gibt soviel Zeit den eigenen Text zu finden. – It’s your song of life. Herr Sushi