Alle Artikel mit dem Schlagwort: vertrauen

Bruchstücke.

Vielleicht war es auch nur der Gedanke daran, dass es jemanden gab auf dieser Welt, der an einen glaubte, für den man nicht das Allerletzte war, der einen wertschätzte und in dessen Augen man einfach mal ein Mensch mit gewissen Werten war. Ein Gedanke der sich in meinem Herz verfing und überblieb, nach einer Diskussion zwischen mir und einer damaligen guten Freundin. Da unsere Gefühlswelten mehr als unsicher waren, fand diese Unterhaltung im Frust ihr Ende, ohne jemals wieder die Zukunft der Beziehung zueinander klarzustellen. Wir sprachen dieses Thema in den kommenden Jahren unserer Freundschaft auch nie wieder an. Doch dass da zwischen uns etwas existierte, schwang immer ein bisschen mit. So glaube ich, war diese gemeinsame Zeit wichtig für uns beide. Auch wenn wir uns gegenseitig vielleicht manchmal mehr Kummer als Halt gaben, waren wir jeweils für den anderen irgendwie da. – Und so bleibt nicht nur die Erinnerung ein Teil dieser komplizierten Liebe, weit zurückliegend in der Vergangenheit, sondern vor allem der Gedanke, der mir immer wieder Mut zum Gefühl macht, wenn ich …

Manche Menschen sagen, dass Glaube feige und dumm ist. Und man mache sich damit alles einfacher. Das habe ich nie verstanden. Für mich ist Glaube eine unglaubliche Herausforderung. Auf etwas vertrauen und etwas annehmen, von dem man gar nicht weiß, ob es tatsächlich so ist, weil es keine Beweise dafür gibt, das ist ganz und gar nicht einfach. Da frage ich mich dann, die Menschen, die Glaube naiv finden, wie die wohl darauf reagieren, wenn jemand ihnen sagt, dass er sie liebt. Glauben die das dann? Oder fordern die erst einmal Beweise? … Melliteratur

Freund.

Wir leben in einer Zeit voller Anonymität. Gerade in dieser braucht es Orte der Heimat. Heimat muss nicht immer geografisch festgelegt sein. Solche Orte der Vertrautheit sind auch dort zu finden, wo ich zu Hause sein kann. Und das ist dort, wo Freunde sind. Wo Freundschaft gelebt und erfahren wird. Dort entsteht Heimat. Foto: “Rodenwald & Herr Sushi“ © by Jule in München, Marienplatz / November 2013 Echte Freundschaft zeichnet sich durch beides aus: durch eine innere Verbundenheit, aber auch durch innere Freiheit. Beides sind verschiedene Seiten des gegenseitigen Vertrauens: Unter Freunden darf ich sagen, was ich fühle, ohne alles berechnen zu müssen. Hier darf ich frei sein, um den Weg zu gehen, den ich für richtig erkannt habe. Ich brauche keine falsche Rücksicht auf den Freund zu nehmen. Ich kann in diesem Umfeld frei atmen. Und ich lasse auch meinem Freund den Freiraum, den er für sein Leben braucht. Der Freund hört genau hin, was mich im Innersten bewegt. Er hört sich in mich hinein, um zu entdecken, was die Grundmelodie meines Lebens ist. …

Vergebung.

Es wäre nicht so, als gäbe es überhaupt einen perfekten Menschen. Niemand ist perfekt. Und das ist auch gut so. Wir werden erst durch unsere kleinen Fehler zu etwas Besonderem. Einzigartig. Liebenswürdig. Wer behauptet, er hätte keine Fehler, der lügt. Oder er ist einfach nicht in der Lage, zu seinen Fehlern zu stehen, was auch schon wieder ein Fehler ist. Aber Fehler sind ja gar nicht schlimm. Fehler sind menschlich und es ist gut, menschlich zu sein. Es kann natürlich auch mal passieren, dass wir mit unseren Fehlern oder unserem fehlerhaftem Verhalten Menschen verletzten. Ihnen vor den Kopf stoßen. Sie ungerecht oder lieblos behandeln. Meistens tun wir das nicht mit Absicht. Niemand ist gerne ein schlechter Mensch. Wir tun es meist einfach nur, weil wir es nicht besser wissen oder nicht besser können. Wir sind in solchen Fällen nicht darauf angewiesen, dass der Andere uns das verzeiht. Natürlich ist das immer schön eine zweite oder dritte oder vierte Chance zu bekommen und wir hoffen auch meistens darauf. Wenn wir diese Chance aber nicht bekommen, haben …

Wie auf Wolken.

Es ist wie auf Wolken. Federleicht. Nichts ist wichtig. Es strahlt so hell die Sonne, der Mond, die Sterne. Ich habe Flügel, ich bin immer bei dir. Ich kann den Wind hören. Er erzählt mir Geschichten, singt mir Lieder vor. Plötzlich falle ich. Meine Flügel sind weg. Die wolken versperren mir die Sicht auf die Sonne, auf das Licht. Es ist dunkel. Das Licht ist noch nicht aus. Doch alles ist grau. Was soll ich tun? Alles überrollt mich plötzlich. Fragen von anderen. Aufgaben die mir gestellt werden. Anforderungen. Ich schaff das nicht! Es ist alles so trist, bin ich Träumer oder Realist? Der Wind weht, er ist kalt. Schnee fällt und er schmeckt nach Leben, Trauer, Angst und etwas Süßem – Freude. Doch es ist die falsche Richtung in die er er weht. Alles ist wie ein Labyrinth. Was ist richtig, was ist falsch? Welchen Weg soll ich nehmen? Die Lösung ist geheimnisvoll, ich kann sie nicht erraten. Doch werde ich trotzdem meinen Weg finden? Die Wolken lassen die Sonne kurz scheinen. Ich liege …

Geruhsamkeit der Lebensschwingen

Der Körper lebt, die Seele schwebt, der Geist erhebt.Alles scheint sich zwischen Welten zu bewegen. Mal gehe ich bodenlos, mal fliege ich grenzenlos.Die Lebensschwingen unersättlich mich immer weiter tragend. Immer weiter hin zur Erfüllung, zur Freude, zu tieferen Leben. Treiben lassen und doch nicht loslassen, um nicht verloren zu gehen in den Weiten dieser Grenzenlosigkeit. Hier zu bleiben, den Lebensschwingen Geruhsamkeit zu schenken. … Landen und Ruhen. Mit dem Wissen, jederzeit wieder abheben zu können.

Freunde sind Heimat.

Heimat findet man nicht nur an geografisch festgelegten Orten. Heimat verbindet sich mit Vertrautheit. Solche Orte der Vertrautheit sind dort, wo ich zu Hause sein kann. Und das ist dort, wo Freunde sind. Wo Freundschaft gelebt und erfahren wird, entsteht Heimat. Echte Freundschaft zeichnet sich durch innere Verbundenheit, aber auch durch innere Freiheit aus. Beides sind nur verschiedene Seiten des gegenseitigen Vertrauens: Unter Freunden darf ich sagen, was ich fühle, ohne alles berechnen zu müssen. Hier bin ich frei, den Weg zu gehen, den ich als richtig anerkannt habe. Ich brauche keine falsche Rücksicht auf den Freund nehmen. Ich kann in diesem Umfeld frei atmen. Und ich lasse auch dem Freund den Freiraum, den er für sein Leben braucht. Der Freund hört genau hin, was mich im Innersten bewegt. Er hört sich in mich hinein, um zu entdecken, was die Grundmelodie meines Lebens ist, er nimmt wahr, wo und wie mein Leben zum Schwingen und Tönen kommt. Er spiegelt mich und erinnert mich an das, was ich im Tiefsten bin. Seine Aufgabe ist also mehr, …

Neue Wege wagen.

via literatur-im-stuckzimmer: Die Angst vor Veränderung ist unaufhörlich groß. Sie nimmt einen ein und raubt den Atem. Keine Luft – für mich. Gefangen in einer Hülle aus Schein. Der Schein des schönen Lebens, mit einem ansehnlichen Job, Geld, mit einer tollen Wohnung und mit einer der besten Berufsausbildungen. Doch was habe ich davon? Nichts, als Zwänge und den Druck allen Erwartungen, die man sich durch seinen Schein aufgebaut hat zu erfüllen. Es ist der Hass und die Wut über diese Situation. Das Entsetzen, nicht fähig zu sein zur Veränderung. Das Innere strebt danach, alles anders zu machen als bisher. Den Job zu kündigen und sich neu zu orientieren. Aus der Masse und dem Stumpfsinn zu entrinnen. Sich selbst zu verwirklichen. Mut und Zuversicht wechseln sich mit Feigheit und Angst vor der eigenen Courage ab. Erklärungsnöte. Am Ende jedoch sollte das alles keine Rolle mehr spielen. Über allem schwebt die Vision des glücklichen. Das lässt mich streben. Koste es was es wolle. Dieses Streben wird mich die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt treffen lassen. Vertraue. Wie …

Ganz unabhängig davon, wie lange man auf ein Ziel, mit dem Wissen auf jegliche Veränderungen, hingearbeitet hat, fühlen sich die anstehenden Veränderungen der äußeren Umstände denoch seltsam komisch an. Es ist eine verrückte Welt, diese Welt der emotionalen Wahrnehmungen. Der Kopf wirkt in diesen unbeholfen, jedoch das Herz und Vertrauen scheinen in dieser Begebenheit etwas melden zu haben. Mit der Hoffnung und der Zuversicht, dass der Weg gut sein wird auf dem man die nächsten Schritte geht. with hope. forward…, step by step. ♥ my heart, my soul, my brain.