Alle Artikel mit dem Schlagwort: träume

Not the same procedure.

Wenn man immer darüber spricht, das vergangene Jahr noch einmal rückblickend, so kurz vor dem Jahreswechsel, zu betrachten, klingt es doch immer wieder sehr vergänglich. Wie etwas unwirkliches, ganz anders als dieses Gefühl welches sich in jener vergangenen Gegenwart, in der man mittendrin stand, so nahe anfühlte und heute so fern erscheint und droht sich im Kopf in Vergessenheit aufzulösen. Doch: „Das Jahresende ist kein Ende und kein Anfang, sondern ein Weiterleben mit der Weisheit, die uns die Erfahrung gelehrt hat.“ Denn wir vergessen ja nicht wirklich. Uns kommt dies nur so vor, weil wir uns immer genau an das zurück erinnern wollen, was wir wirklich nicht mehr wissen, weil es nunmal scheinbar keine tiefere Bewandtnis für unser Leben hatte. Das was uns wirklich bewegt finden wir eine Ettage tiefer in unserer Brust, in unserem Herzen. Denn wer auf sein Herz hören kann braucht sich nicht mehr nur auf seinen Kopf verlassen um zu erkennen, dass rein gar nichts vergänglich ist, weil alles was uns geschieht uns zu diesem Menschen formt den wir im Jetzt …

Tagtraum.

Ich war eingeschlafen, gegen Mittag. Ermattet vom Tatendrang, von all diesen Eindrücken, die mir auf dem alltäglichen Weg durch ein scheinbar immer wieder neues Leben begegnen. Lebenszeit die mir geschenkt wurde, nachdem solch viele Entscheidungen gefallen sind und die ich bis heute für mich und mein Leben treffen musste. Manchmal bringt es mich an meine Grenzen, zumeist jedoch positiv, denn mittlerweile kann ich diese akzeptieren, denn meine Grenzen lassen mich immer wieder neue Wege finden. Und wenn ich an manchen Tagen völligst überfordert bin, lässt mich die Zeit erlauben mich auszuruhen, mich zu sortieren und einfach mal die Seele für ein paar Augenblicke in einem leichten Schlaf am Mittag nach getaner Arbeit an einem bewegten Tag baumeln zu lassen. Und manchmal passiert es, dass ich mich in diesen Tagträumen verlaufe. Tagträume die mich verwirren und doch irgendwie beruhigend sind. Mitten in diesen schrecke ich plötzlich auf. Der Schweiß steht mir auf der Stirn. Fühle mich schwach, ausgelaugt und leer. Was ist das, was in meinen ruhenden Geist dringt? Meine erste Intuition ist meist Verwirrung. Dann …

Träumen.

Von Träumen, Wünschen, Vorstellungen und Hoffnungen. Als Kind träumten wir vom Erwachsensein. Von Abenteuern. Von Traumberufen. Kindheitsträume prägten uns. Die Augen glitzerten vor Aufregung wenn wir ganz und gar überzeugt von anderen Welten berichteten. Welten die man sich noch selbst erträumt hat und von denen wir begeistert erzählten und sie beschrieben. Von rosa Wolken, dem fliegen können oder einfach nur Weltfrieden. Kinderträume machen das Leben spannend und geben immer wieder Kindern Mut. Aber dann wird man älter. Hat immer noch Träume. Als Jugendlicher fühlt man sich zu höherem bestimmt. Zu Erfolg, zum berühmt sein oder davon Geld zu haben und auf einer Bühne zu stehen. Alles haben zu können und für nichts ernsthaft arbeiten zu müssen. Doch diese Träume sind eigentlich nur Fantasien. Fantasien um der Realität nicht ins Auge blicken zu müssen. Ist es nicht das, warum wir Träumen? Geben uns nicht gerade diese Träume oder Fantasien Orientierung und Ziele? Machen uns im fliegen bodenständig? – Doch ehe wir kapieren, dass die meisten dieser utopischen Wünsche nicht in Erfüllung gehen werden zerplatzen diese Träume …

Träumen.

Von Träumen, Wünschen, Vorstellungen und Hoffnungen. Als Kind träumten wir vom Erwachsensein. Von Abenteuern. Von Traumberufen. Kindheitsträume prägten uns. Die Augen glitzerten vor Aufregung wenn wir ganz und gar überzeugt von anderen Welten berichteten. Welten die man sich noch selbst erträumt hat und von denen wir begeistert erzählten und sie beschrieben. Von rosa Wolken, dem fliegen können oder einfach nur Weltfrieden. Kinderträume machen das Leben spannend und geben immer wieder Kindern Mut. Aber dann wird man älter. Hat immer noch Träume. Als Jugendlicher fühlt man sich zu höherem bestimmt. Zu Erfolg, zum berühmt sein oder davon Geld zu haben und auf einer Bühne zu stehen. Alles haben zu können und für nichts ernsthaft arbeiten zu müssen. Doch diese Träume sind eigentlich nur Fantasien. Fantasien um der Realität nicht ins Auge blicken zu müssen. Ist es nicht das, warum wir Träumen? Geben uns nicht gerade diese Träume oder Fantasien Orientierung und Ziele? Machen uns im fliegen bodenständig? – Doch ehe wir kapieren, dass die meisten dieser utopischen Wünsche nicht in Erfüllung gehen werden zerplatzen diese Träume …

Es gibt sie, die Menschen, die nie davon geträumt haben, dass Artax nicht im Moor versinkt, die Menschen, die niemals Monster unter dem Bett hatten, die nicht mit Becher bewaffnet an der Tür horchten, ob das Christkind kommt, die immer gesagt haben, das Wrestling kein Sport und Super Mario kein Held ist, die Menschen, die glauben, dass man Geister nur mit Psychopharmaka und Therapien besiegen kann. Die Menschen, die sagen, dass Gegensätze sich anziehen und dass das Ziel ist, reif und erwachsen zu sein. Es gibt sie, diese Ahnungslosen. via MisterGambit

Wisst ihr? Früher waren Wunder für mich große Dinge. Große Dinge die von Menschenhand gemacht wurden, mit des Menschen Kopfes fein durchdacht. Doch was nützt des Menschen Hand und Kopf mit logischem Verstand, wenn alles scheinbar wunderschöpfende, fein logisch durchdachte und umgesetzte, das wirklich wundersame verdrängt und das Herz hinterher hinkt, um alles fein säuberlich aufzusammeln und es leise wieder durch die Hintertür hinein zu tragen? Wahre Wunder entstehen in der Sehnsucht und auf einem Fundament der Selbstverwirklichung. Das einzig wahre Weltwunder ist die Vielfältigkeit des Lebens, welches wirkliche Wunder schafft und im kleinen Großes bewirkt.

Etwas realistisch zu sehen kann in verträumten Zeiten ziemlich ernüchternd sein. Jedoch auf langfristige Sicht kann diese realistische Sichtweise ganz neue Wege und Möglichkeiten für neue Träume schaffen und gibt den derzeitigen Träumen eventuell ein viel festeres Fundament auf dem diese sich, im Bereich der wirklich machbaren Illusionen, verwirklichen lassen können. Träume können wahr werden, wenn man sie in Echtzeit sieht und sich nicht selbst durch Utopien die Realität verblendet. Träume sind wichtig, können aber auch verdammt irreführend sein.

Superhelden

Manchmal fühlen sich Begebenheiten wie einen harter Schlag auf den Hinterkopf an. Manchmal verlieren wir uns vor lauter Tränen. Es ist viel leichter die Welt zu retten als sich selbst. Superhelden sind viel weniger heldenhaft als wir glauben, denn es ist viel leichter für andere stark zu sein als sich selbst zu beschützen. Es ist viel leichter eine Maske aufzusetzen als sich selbst zu vergeben. Wir sollten uns mehr vertrauen, auch wenn wir vielleicht in diesem Augenblick noch zweifeln. Uns von unserem eigenen Lachen halten lassen. Manchmal vergessen wir das Happy End. Dass man Träume zur Realität verbiegen kann. Dass man glücklich sein kann, auch wenn man nicht immer den höchsten Stern erreicht. Hin und wieder liegen Sterne einfach so am Boden herum. Man muss sie nur beachten. Vielleicht braucht man hin und wieder Schmetterlinge, damit man die siebte Wolke nicht vergisst. Oder den Zweifel. Oder den Herzensbruch. Erfahrungen kommen immer wieder, schmerzliche, wie auch wohltuende. Es wird nie eine letzte Erfahrung in unserem Dasein geben. Eins kommt immer zum anderen. Es bleibt uns immer …

Silhouette.

Tief in meinen Träumen sehe ich Dich manchmal noch ganz verwischt undeutlich und so unerreichbar erscheint mir deine schwarze Silhouette hinter dem Schleier der Zeit Ich vermag deine Wärme zu spüren deinen Duft zu riechen deine Haut zu berühren Doch dies alles ist so unfassbar hinter dem Schleier der Zeit Ich verspüre tief in mir diese Berührungen die wir uns einst schenkten die Küsse, die uns beflügelten die Erotik, die uns zu einem verschmelzen ließ Doch dies alles ist so unfassbar hinter dem Schleier der Zeit Ich erwache, schwitzend der Blick erfassend das Jetzt ohne Dich im Licht des Hiers allein mit meinem Herzschlag und dem Prickeln unter meiner Haut Und deine schwarze Silhouette verschwindet abermals hinter diesem Schleier der Zeit Du wirst mir weiter unbekannt

Frühlingserwachen im Niemandsland.

Du und ich zusammen gegen uns. Du und ich zusammen gegen die Wirklichkeit. Du und ich zusammen gegen das was uns berührt. Du und ich, schieben Kühe vor die Türe um sie zu verbarrikadieren. Du und ich zusammen gegeneinander gegen alle die irgendwie anders sind. Du und ich gegen den Vatikan, der den Euro in INRI umbenennen will, aber darauf würde ich mich jetzt nicht festnageln lassen. Wir beide zusammen gegen das was in unseren Köpfen steckt und was uns immer den Weg zueinander versperrt. Wir beide räumen das weg was uns zusammen aufgebaut haben. Du und ich schaffen den Zweifel für den Zweifel ab und hängen uns Uniformen an den Körper um sie später wieder abzustreifen, nur um was gemeinsam gemacht zu haben. Zusammen sitzen wir da und blicken durch Wälder um irgendwo einen Sonnenstrahl zu erhaschen. Erhaschen Laschen durch die wir Sonnenstrahlen auffangen und sie wie Schmetterlinge in unsere Becher werfen, sie danach austrinken um endlich mal wieder Schmetterlinge im Bauch zu haben. Du und ich zusammen gegen das Reformhaus. Weil wir einfach …