Alle Artikel mit dem Schlagwort: sucht

Lebe unabhängig – Bewusst ohne Drogen

Über die Wichtigkeit von suchtpräventiver Arbeit und die Förderung eines bewussten und verantwortungsvollen Umgangs mit Alltagsdrogen durch präventive Angebote im Rahmen des Projektes „Lebe unabhängig – Bewusst ohne Drogen“ Der Grundgedanke des Projektes Hinsichtlich der zu absolvierenden Facharbeit zum Abschluss meiner Erzieherausbildung, habe ich mich im Sommer 2017 für das Thema der Suchtprävention entschieden, da sich die Aufgabe der Förderung eines verantwortungsvollen und -bewussten Umgangs mit Alltagsdrogen als kontinuierliche Herausforderung auch in der pädagogischen Arbeit darstellt. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene haben heutzutage oftmals schon frühzeitig erste Kontakte und Erfahrungen mit mit dem Konsum von Genuss- und Rauschmitteln, welcher stets pädagogisch durch entsprechende Aufklärungsarbeit zu begleiten gilt. Um glücklich zu sein müssen Herausforderungen gelingen. Man kann sich sein „Lebenspaket“ nicht immer aussuchen, aber man kann sich bewusst für das Lebenskonzept „Glücklichsein“ entscheiden. Mathias Wald, Sprecher für Suchtprävention, Fulda 2017 Die Grundlage Betrachtet man sich explizit die Zahlen in Deutschland ist festzustellen, dass der Anstieg von Konsumenten illegaler Drogen, wie z.B. Crystal Meth und Cannabis, auch weiterhin ansteigt. Dem gegenüber steht fortwährend der hohe Stellenwert von …

„Graue Löcher. Weiße Wolken.“ Ein Dokumentarfilm über den Ausstieg aus der Sucht.

Der Film “Graue Löcher. Weiße Wolken.“ von Ines Baumann und Ansgar Otto erzählt von drei suchtkranken Menschen, deren Leben auf unterschiedlichste Art und Weise aus den Fugen geraten ist. Ich (Sascha), Norina und Ellen nehmen die Zuschauer auf eine 45minütige Reise mit, in eine Realität von Drogen, Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit bis hin zu den großen Wendepunkten ihrer Therapien in der „Holzmühle Kämmeritz“. Als ich im Sommer 2011 gefragt wurde, ob ich mich bereit erkläre in diesem Film über mein Leben berichten zu wollen, überlegte ich nicht lange. Ich war kurz vor Beendigung meiner zwei Jahre andauernden Therapiezeit und spürte, dass dies eine Art “runder Abschluss” und bleibendes Zeitdokument für diesen Lebensabschnitt sein könnte. Zur Filmpremiere am 02. September 2012 wurde meine Entscheidung als richtig bestätigt. Der Film wurde liebevoll im Detail verliebt gestaltet und strahlt die aufzubringende Kraft für eine Therapie, wie auch die Hoffnung aus, die in solch einer zu erleben ist. Dokumentarfilm „Graue Löcher. Weiße Wolken“ von Ines Baumann. Die Entscheidung zu treffen, den Ausstieg aus einem krampfhaften Tun oder Empfinden anzugehen und sich …

Jugendfilmtage in Gera.

Heute fand der erste Tag der bundesweiten Aktion Jugendfilmtage 2016 zum Thema „Alkohol und Nikotin – Alltagsdrogen im Visier“ in der UCI Kinowelt Gera statt. 1.500 Jugendliche aus Schulen der Stadt Gera werden diese Veranstaltung wahrnehmen, die von der BZgA – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Zusammenarbeit mit der UCI Kinowelt Gera, der Suchtberatung Gera und der Stadtverwaltung Gera organisiert wird. Schon heute traf man auf reges Interesse seitens der Schüler, kam mit diesen, vor den jeweiligen Filmvorführungen, über verschiedene Aktionen in einen Austausch und gab ihnen die Möglichkeit über eigene Erfahrungen oder Gedanken zum Thema Alltagsdrogen erzählen zu können.

Viel mehr.

Wir sollten mehr von dem finden, was uns glücklich macht. Denn das Leben ist keine Selbstverständlichkeit. Und gerade an Tagen, an denen wir uns des Glücks und der Zufriedenheit ganz bewusst sind, können wir es umso mehr spüren, wie dieses, im wahrsten Sinne, einmalig ist. In der Gesamtheit ist unser Leben nun einmal der längste Augenblick den wir jemals erfassen werden. Zitat aus meinem Referat “Viel mehr als nur (ein) Leben” zum Thema “Aus der Rausch – Leben mit der Sucht: Insider berichten” im Rahmen der Aktionswoche Alkohol am 16.06.2015 an der SRH Fachhochschule für Gesundheit Gera

Alkohol- und Drogenabhängigkeit: Präventionsarbeit und -projekte

Seit 2011 trete ich mit meiner Geschichte an die Öffentlichkeit. War mir anfänglich sicherlich noch ziemlich unwohl dabei, war ich mir doch sicher, den richtigen Weg zu gehen. Hab ich mich damals, in Zeiten der Therapie und der Neuorientierung, zwar schon langsam herantasten können, mit dem stetig wachsenden Gefühl, dass dies gut ist was ich tat, doch konnte ich ja nicht erahnen, dass A: Diese Zeit auch irgendwann einmal wieder ein “Ende”, im Sinne von Platz schaffen um die weiteren Schritte zu gehen, hat, sowie B: dass sich diese Sache letztendlich doch so stark etabiliert und Anerkennung findet. War ich doch eigentlich in der Annahme, dass dies schon viele andere taten. – Darüber sprechen. – Darüber sprechen und “fachsimpeln” wie schlecht dies doch sei, wie man sich doch letztlich selbst zerstört und all die ganzen anderen seltsamen Floskeln, die man eh schon überall nachlesen kann und zu hören bekommt. Doch alles kam ganz gegensätzlich meiner Erwartungen. Vielleicht liegt es daran, dass ich eben noch nicht ausehe wie ein “typischer” Abhängiger, wie er gerne in den …

Neue Wege.

Ich weiß ganz genau wohin ich will. Ich weiß genau was ich eigentlich will. Doch suche ich. Ich suche immer weiter den Weg. Nicht den richtigen, nein, eher diesen der mich dorthin bringt, zu diesen Zielen, die ich glaube wirklich zu wollen. Richtig und Falsch gibt es bis zum erreichen dieser nicht. Bequem, umständlich, vorteilhaft, unvorteilhaft, beflügelnd oder eben zeitweise erschmetternd. Bekanntlich gibt es immer wieder viele Wege zu den eigenen Zielen. Und dann natürlich immer eins nach dem anderen. Heute war ein großer Tag im bisherigen Verlauf meines Lebensweges, obwohl das Ereignis doch eher unspektakulär für einen Aussenstehenden erscheint. Ich hatte meinen Eignungstest für den Einstieg in die Sozialpädagogik, um irgendwann auf längere Sicht auf der thertapeutischen Ebene zu landen, um meinen Erfahrungen für den Austausch ein proffesionelleres Fundament zu geben. Bis zum heutigen Tag, als ich vor dem Test saß musste ich viele Hürden nehmen. Nicht nur dass ich mich bis zu meinem 29. Lebensjahr so ziemlich in der irdischen Existenz verlaufen hatte, mir bis dato im exzessiven Konsum von Drogen und Alkohol …

„Drei Tage wach“ – Ein Dokumentarfilm über Partykultur und Drogenkonsum

Kokain, Ecstasy, (Meth-)Amphetamin oder LSD: Die als «Partydrogen« bezeichneten, meist illegalen Drogen werden inzwischen nicht nur innerhalb einer bestimmten Szene, sondern schicht-, alters- und geschlechterübergreifend konsumiert. Das Einnahmeausmaß unterscheidet sich individuell. Vom Gelegenheits- über den Alltags- bis hin zum Dauergebrauch sind die Formen des Konsums so vielfältig wie die Gelegenheiten, an denen dieser stattfindet. Drei Tage wach (Ausschnitt) from Medienprojekt Wuppertal on Vimeo. In dem Film werden junge Erwachsene bei ihrem Umgang mit Partydrogen begleitet. Dabei werden Gründe, Umstände, Wirkungen und Folgen des Konsums thematisiert: Wann, wie und warum nutzen junge Menschen »Partydrogen«? Welche Komplikationen, Probleme und Folgen gehen mit dem Drogenkonsum einher? Welche Auswirkungen und Konflikte hat die regelmäßige Drogeneinnahme auf Beziehungen zu PartnerInnen, FreundInnen und der Familie? Wie verlaufen Ausstiegsversuche? Welche Möglichkeiten und Hilfen gibt es für Betroffene und Angehörige? Wie werden diese Hilfen erlebt? Während ein Teil der porträtierten Jugendlichen scheinbar »alles im Griff« hat, machen sich bei anderen negative Auswirkungen des Drogenmissbrauchs bemerkbar: Das Versagen in der Schule, der Verlust des Führerscheins oder auch eine stationäre Therapie sind die Folgen, denen …