Alle Artikel mit dem Schlagwort: suche

Zwischen Frustration, Sehnsucht und Fusionen der Liebe.

Ich kenne dieses Gefühl von Früher. Dieser Neid auf das Glück der Anderen. Aber es erorbert mich nicht mehr. Heute spiele ich mit den Perspektiven und bin dabei ganz ehrlich (und vielleicht ein wenig voreingenommen)… Beflügelt vom frischem Duft der sprießenden Wiesen, zwischen blühenden farbenprächtigen Blumenbeeten, Sträuchern und saftig grünen Bäumen, schwebe ich leichten Schrittes durch den Park, der mir Unmengen an Sauerstoff und Glückshormonen in meinen Körper spülen soll. Ich bestaune begeistert jedes asymetrsiche botanische Wunder, welches mir in den Blickwinkel springt, schnuppere die Sonnenstrahlen, die mir die Schweißperlen auf die Nasenspitze gleiten lassen und es aus meinem Blickwinkel aussieht, als trage ich ein kleines glanzvolles Salzmeer vor mir her. Der Fluss plätschert neben mir dahin und es zirppen und summen die Bienen leise Melodien in meine Gehörgänge. Manchmal fühlt es sich an, als saußten diese kleinen beflügelten Tierchen direkt in mein Ohr, durch meinen Kopf und auf der anderen Seite wieder hinaus. Irgendwie irre psychedelisch… Und mein Blick schweift weiter so umher in den Farben dieses Frühlings, sauge jedes in der Luft befindliche …

Erwartend im Warten.

Leben – Etwas so wunderbares und vor allem einzigartiges. Aber Du sitzt einfach nur da. Du denkst nach und tust nichts, gar nichts. Wenn Du vieler solcher Tage hast, denkst Du dein Leben ist absolut frei von jeglichem Sinn. Du denkst, Du hast versagt. “Die Anderen”, die haben so viel zu tun. Die machen etwas. Die haben etwas. Sie haben das, was Du nicht hast, denkst Du. “Die Anderen” sind es, warum Du denkst, dass Du versagt hast. Du vergleichst, immer wieder, immer weiter vertiefend. Sitzt da, verschwendest deine Zeit. Bist erwartend im Warten. Foto © 06 / 2012 by Sascha Gawrilow Du bemerkst, dass Du etwas nicht hast. Das nicht hast, was der andere zum Leben braucht. Was ihn glücklich macht. Du dagegen hast es nicht. Du denkst, dass ist der Grund, warum Du nicht glücklich bist, nie glücklich sein kannst. Du willst es auch haben, doch bekommst es nicht. Nein, Du hast es nicht. Vielleicht, denkst Du, bekommst Du es nie, niemals und wirst ewig auf der Suche sein, dein Leben lang. Du …

Tagtraum.

Ich war eingeschlafen, gegen Mittag. Ermattet vom Tatendrang, von all diesen Eindrücken, die mir auf dem alltäglichen Weg durch ein scheinbar immer wieder neues Leben begegnen. Lebenszeit die mir geschenkt wurde, nachdem solch viele Entscheidungen gefallen sind und die ich bis heute für mich und mein Leben treffen musste. Manchmal bringt es mich an meine Grenzen, zumeist jedoch positiv, denn mittlerweile kann ich diese akzeptieren, denn meine Grenzen lassen mich immer wieder neue Wege finden. Und wenn ich an manchen Tagen völligst überfordert bin, lässt mich die Zeit erlauben mich auszuruhen, mich zu sortieren und einfach mal die Seele für ein paar Augenblicke in einem leichten Schlaf am Mittag nach getaner Arbeit an einem bewegten Tag baumeln zu lassen. Und manchmal passiert es, dass ich mich in diesen Tagträumen verlaufe. Tagträume die mich verwirren und doch irgendwie beruhigend sind. Mitten in diesen schrecke ich plötzlich auf. Der Schweiß steht mir auf der Stirn. Fühle mich schwach, ausgelaugt und leer. Was ist das, was in meinen ruhenden Geist dringt? Meine erste Intuition ist meist Verwirrung. Dann …

Zwischen den Zeiten.

„Vielleicht verlierst du dich dort draußen. Vielleicht verlierst du dich auch in dir. Vielleicht verlierst du. Aber du kannst ankommen. Trotz aller Irrwege wirst du ankommen. Vielleicht nicht dort, wo du hin willst, aber dort wo du hin gehörst. Du wirst ankommen… „ Es gibt wohl immer wieder diese Zeiten, in denen man seinen Balast einfach nicht los wird. In keinem Ohr, an keiner Schulter. Ihn immer weiter schleppt, standhaft bleibt und versucht Zuversicht und Verzweiflung irgendwie zu kombinieren, weil man doch in längst vergangenen Tagen die Gabe in sich fand hoffen zu können. – Hoffnung gibt außerordentlich viel Kraft. – Und mit Hoffnung lässt sich mancher Balast so lange (er)tragen bis dieser doch tatsächlich Beine bekommt und sich ganz von selbst verflüchtigt. Und neben all dieser gewonnen Hoffnung beruhigt es mich umso mehr, dass es der Rest der Welt scheinbar auch nicht leichter hat, mit dem was man darstellt und mit dem was man eben fühlt kombinieren zu müssen. Vielleicht gebe ich mich damit zufrieden, dass ich mich selbst nur verstehen kann, wenn ich …

Aufstehn´.

Da sitzt Du nun und verschwendest deine Zeit… Leben. Etwas so wunderbares und vor allem einzigartiges. Und doch ist es scheiße, oft, manchmal. Du sitzt. Du denkst. Du tust nichts. Gar nichts. Wenn du vieler solcher Tage hast, denkst Du dein Leben ist scheiße und sinnlos. Du denkst, Du hast versagt. Die Anderen. Die haben so viel zu tun. Die machen etwas. Die haben etwas. Die Anderen sind es, warum du denkst, dass du versagt hast. Du vergleichst. Du bemerkst, dass du etwas nicht hast. Etwas nicht hast, was der andere zum Leben braucht. Was ihn glücklich macht. Du dagegen hast es nicht. Du denkst, dass ist der Grund, warum du nicht glücklich bist. Nie glücklich sein kannst. Du willst es auch haben. Doch du bekommst es nicht. Nein, du hast es nicht. Vielleicht, denkst du, du bekommst es nie. Niemals. Ewig auf der Suche wirst du sein. Dein Leben lang. Du suchst nach der Erfüllung deiner Leere. Nach dem etwas. Das, was die Anderen so glücklich macht. Dann gibt es einen Tag, an dem …

Wie auf Wolken.

Es ist wie auf Wolken. Federleicht. Nichts ist wichtig. Es strahlt so hell die Sonne, der Mond, die Sterne. Ich habe Flügel, ich bin immer bei dir. Ich kann den Wind hören. Er erzählt mir Geschichten, singt mir Lieder vor. Plötzlich falle ich. Meine Flügel sind weg. Die wolken versperren mir die Sicht auf die Sonne, auf das Licht. Es ist dunkel. Das Licht ist noch nicht aus. Doch alles ist grau. Was soll ich tun? Alles überrollt mich plötzlich. Fragen von anderen. Aufgaben die mir gestellt werden. Anforderungen. Ich schaff das nicht! Es ist alles so trist, bin ich Träumer oder Realist? Der Wind weht, er ist kalt. Schnee fällt und er schmeckt nach Leben, Trauer, Angst und etwas Süßem – Freude. Doch es ist die falsche Richtung in die er er weht. Alles ist wie ein Labyrinth. Was ist richtig, was ist falsch? Welchen Weg soll ich nehmen? Die Lösung ist geheimnisvoll, ich kann sie nicht erraten. Doch werde ich trotzdem meinen Weg finden? Die Wolken lassen die Sonne kurz scheinen. Ich liege …

Ewige Suche.

Auf der Suche nach sich selbst tappt man umher stößt hier und da auf scheinbare Wahrheit und sagt ich bin der oder jenes und hört auf es zu sein noch ehe die Worte verhallt sind.

Irgendwann, trete ich mir immer näher und sehe immer schärfer die Risse im Spiegel. Immer näher trete ich mir und sehe immer deutlicher die Schatten der Zeit auf meiner Haut. Risse und Schatten, auf und unter der Oberfläche. Konturenstarke Zeugnisse von jener Vergangenheit in der ich mich suchte, in Gesprächen, in Erfahrungen, in Konflikten, in Freundschaften, in Lieben, in Erkenntnissen, in Abenteuern. Immer wieder suchte nach der Nähe zu mir selbst. Die Frage steht offen wie sich die Suche irgendwann entwickelt. Heute suche ich noch und finde stetig ein Stückchen näher ans Sein. In einigen Jahren? Spekulation. Die Suche wird immer weiter gehen, in jeglicher Zuversicht für das Ziel. Mein Ziel.

In diesem Leben, das uns manchmal vorkommt wie eine große Brachfläche ohne Wegweiser, inmitten all dieser Fluchtlinien und verlorenen Horizonte, würde man gern Bezugspunkte finden, eine Art von Kataster anlegen, um nicht länger das Gefühl zu haben, dass man sich ziellos treiben lässt. Also knüpft man Beziehungen, versucht, ungewisse Zufallsbekanntschaften zu festigen. Patrick Modiano: Im Café der verlorenen Jugend (via dominikruisinger)