Alle Artikel mit dem Schlagwort: seele

Sprachlos.

Die schnelle Welt drängt uns oftmals dazu die tiefere Bedeutung eines Augenblicks zu vergessen. Und wenn es die Zeit einmal zulässt, zu verweilen, drängt sich plötzlich ein “Müssen” zwischen den Moment und die Ruhe. Und gerade uns Menschen ist doch die Gabe gegeben mit dem Herzen sehen zu können, auf die Stimme unserer Seele zu hören und die Schönheit in der Langsamkeit zu entdecken. Und doch finden wir selten Halt am Ufer dieser Kostbarkeiten. Treiben immer wieder hinaus in den Strom des hektischen Rennens, stetigen Strebens und immer wieder dem Hinterfragen, nach der Richtigkeit unseres Handeln und Tuns. Aber genau dieser Kontrast ist die Zutat, die für die Wirkung ganz tief in unserem Innersten relevant ist, um einmal, vielleicht nur für ein paar Stunden, auszusteigen. Zu verzichten an der Teilnahme in diesem Chaossystem, um mit einem hellen erfreuten Blick dahinter zu schauen, hinter jene Stadtgrenzen, die diese unzähligen grauen Alltagsmaskeraden einmauern. Um diese Zeit zu finden, die sich in Freiheit hüllt. In dieser Art von Freiheit aufzugehen, in der Lebensfreude blühen kann – farbenprächtig tief …

Physis.

Während mir die Sonne warm ins Gesicht scheint werde ich abermals von einem Traum hinweg gerissen. Eine Melodie ertönt sanft in meinen Ohren und ein betörender, aber nicht aufdringlicher Geruch umspielt meine Sinne. Ich sehe verschlungene Farben in vollendeter Harmonie. Gleißend goldenes Licht spielt auf einer Wiese und vertreibt Schatten und Kälte. Mein Herz ist erfüllt von Wärme und Licht. Die Melodie definiert sich deutlicher und ich bemerke, dass es die Melodie meines Lebens ist. Ich bin Teil von längst vergangenen Zeiten, gegenwärtigen Zeiten und zukünftigen Zeiten. Der Wind der Zeit weht unaufhaltsam. Ich berausche mich an der vollkommenen Schönheit dieses Ortes, beneble mich an seiner Herrlichkeit. Obwohl dieser Ort nur in mir existiert, merke ich doch deutlich, dass auch ich ein Teil von ihm bin. Diese Welt ist eine virtuose in sich geschlossene Harmonie, unübertrefflich und fehlerfrei in ihrer Anmut. Sie empfängt mich mit ihrer Herzlichkeit und in ihr finde ich Vertrauen und Geborgenheit. Diese Welt ist voller Ruhe und Besinnlichkeit. Auf sattgrünen Wiesen entfalten mannigfarbene Blumen ihre volle Schönheit und Bäume schaukeln im …

Vom Denken.

„Ich denke, also bin ich.“ René Descartes Oft denke ich über das Denken nach. Ob es denn nun wirklich gut ist, allzu konzentriert und gehäuft zu denken. Und überhaupt fördernd über alles nachdenken zu müssen. Denken kann auch schnell zu einem gefährlichen Grübeln werden. Ein Irrgarten der Gedanken. Raubt es letztendlich nicht zuviel Lebenszeit? Oder ist es gar einer der wichtigsten Bestandteile des Seins? Andererseits bleibt keine andere Möglichkeit als mich dem hinzugeben was in meinem Kopf geschieht, was sich in meinem Herzen tut und was die Seele zu sprechen vermag. Doch wäre Herz, Seele und Geist nicht existenziell für mich, wenn ich nicht mit ihnen denken würde. Ich versuche meinem Herzen zu folgen, was eine überaus schwere Lektion ist es überhaupt zu lernen, wenn man doch eher ein Kopfmensch und Logiker nach Prinzipien lebend ist. Doch funktioniert dies alles dennoch nicht ganz ohne den Verstand. Zwar baut der Verstand noch immer die höchsten Mauern und wir grenzen uns mit diesem am meisten ein, aber in Zusammenarbeit mit Kopf, Herz und Seele kann man eine …

Désir le cœur.

Und manchmal verfolgt man irrsinnig viele Ziele, glaubt auch, den Faden in der Hand zu halten. Es ist, wie oberflächlich erfüllt und doch fühlt sich alles leer an. Das innen drinnen, das außen herum und die nasskalten Handflächen. Die Fragen, die einmal etwas bedeuteten, werden ungültig und tauschen sich aus, um sich neu formulieren zu können. Ich brauche mich nicht fragen was fehlt. Ich weiß es! Doch ich werde mir diese Antwort nicht geben. Ich habe Angst davor, mir eingestehen zu müssen, dass ich wirklich Angst habe und diese mich feige werden lässt. Ich will etwas bedeuten, jedoch gerade an Orten vor denen ich diese Angst habe. An Orten, die sich auf der anderen Seite der Menschen befindet, die dem Auge verborgen sind und die ich erreichen möchte. Tief innen drinnen. Und ich sitze hier und denke: Es wird wohl Zeit, die Angst zu besiegen, ehe ich daran zu Grunde gehe, bevor ich es jemals noch einmal versucht habe zu fühlen, dieses Gefühl, welches sich im Duden unter dem Begriff Liebe finden lässt, weit entfernt …

Désir le cœur

Und manchmal verfolgt man irrsinnig viele Ziele, glaubt auch, den Faden in der Hand zu halten. Es ist, wie oberflächlich erfüllt und doch fühlt sich alles leer an. Das innen drinnen, das außen herum und die nasskalten Handflächen. Die Fragen, die einmal etwas bedeuteten, werden ungültig und tauschen sich aus, um sich neu formulieren zu können. Ich brauche mich nicht fragen was fehlt. Ich weiß es! Doch ich werde mir diese Antwort nicht geben. Ich habe Angst davor, mir eingestehen zu müssen, dass ich wirklich Angst habe und diese mich feige werden lässt. Ich will etwas bedeuten, jedoch gerade an Orten vor denen ich diese Angst habe. An Orten, die sich auf der anderen Seite der Menschen befindet, die dem Auge verborgen sind und die ich erreichen möchte. Tief innen drinnen. Und ich sitze hier und denke: Es wird wohl Zeit, die Angst zu besiegen, ehe ich daran zu Grunde gehe, bevor ich es jemals noch einmal versucht habe zu fühlen, dieses Gefühl, welches sich im Duden unter dem Begriff Liebe finden lässt, weit entfernt …

Geruhsamkeit der Lebensschwingen

Der Körper lebt, die Seele schwebt, der Geist erhebt.Alles scheint sich zwischen Welten zu bewegen. Mal gehe ich bodenlos, mal fliege ich grenzenlos.Die Lebensschwingen unersättlich mich immer weiter tragend. Immer weiter hin zur Erfüllung, zur Freude, zu tieferen Leben. Treiben lassen und doch nicht loslassen, um nicht verloren zu gehen in den Weiten dieser Grenzenlosigkeit. Hier zu bleiben, den Lebensschwingen Geruhsamkeit zu schenken. … Landen und Ruhen. Mit dem Wissen, jederzeit wieder abheben zu können.

“Komm öfter zur Ruhe, damit die Ruhe öfter zu Dir kommt.” Wir leben in einer schnelllebigen Welt, die an der Bedeutung des Augenblicks vorbeiheizt. Nur der Mensch, der mit den Augen des Herzens sieht und auf die Stimme der Seele hört, entdeckt die Schönheit der Langsamkeit. Verzichten wir auf die Teilnahme an dem hektischen Rennen um die vermeintlich besten Plätze – und nehmen uns Zeit, um sie uns selbst und anderen zu geben! Zeit ist Freiheit, und Freiheit ist die Schwester der Lebensfreude. Es gibt wundervolle Augenblicke der Ruhe und Stille, in denen wir uns besinnen und unseren Sinn, unseren Weg, unseren Platz im Leben finden oder wiederfinden können. Wir brauchen immer aufs neue Momente seelischer Ruhe, um uns nicht zu weit von uns selbst zu entfernen: Augenblicke in denen unser Denken stillsteht und reines Empfinden uns erfüllt. Wenn wir mit Leib und Seele in ihnen aufgehen, verschlägt die Tiefe unseres Lebens dem Verstand die Sprache. Fotografie: Herr Sushi am Mummelsee im Schwarzwald

4VbV8Zyjuu1qz0QteX1wVC1 Während mir die Sonne warm ins Gesicht scheint werde ich abermals von einem Traum hinweg gerissen. Eine Melodie ertönt sanft in meinen Ohren und ein betörender, aber nicht aufdringlicher Geruch umspielt meine Sinne. Ich sehe verschlungene Farben in vollendeter Harmonie. Gleißend goldenes Licht spielt auf einer Wiese und vertreibt Schatten und Kälte. Mein Herz ist erfüllt von Wärme und Licht. Die Melodie definiert sich deutlicher und ich bemerke, dass es die Melodie meines Lebens ist. Ich bin Teil von längst vergangenen Zeiten, gegenwärtigen Zeiten und zukünftigen Zeiten. Der Wind der Zeit weht unaufhaltsam. Ich berausche mich an der vollkommenen Schönheit dieses Ortes, beneble mich an seiner Herrlichkeit. Obwohl dieser Ort nur in mir existiert, merke ich doch deutlich, dass auch ich ein Teil von ihm bin. Diese Welt ist eine virtuose in sich geschlossene Harmonie, unübertrefflich und fehlerfrei in ihrer Anmut. Sie empfängt mich mit ihrer Herzlichkeit und in ihr finde ich Vertrauen und Geborgenheit. Diese Welt ist voller Ruhe und Besinnlichkeit. Auf sattgrünen Wiesen entfalten mannigfarbene Blumen ihre volle Schönheit und Bäume schaukeln …

Herzchenmalerei.

Weil es nun mal Zeiten gibt, in denen wir immer und überall einmal Herzchen denken, fühlen und malen… Ich sehe Herzen, ich male Herzen, ich fühle Herzen und auch sonst ist irgendwie alles herzförmig… Ich mache mir schon ab und an meine Gedanken, warum ich so seltsam herzlich angehaucht bin. Bin ich umnachtet von einem düsteren Schatten? Leide ich unter einer chronischen Verweichlichung?

X + ? = !

“Our heart glows, and secret unrest gnaws at the root of our being. Dealing with the unconscious has become a question of life for us.” (Carl Gustav Jung) Was soll ich konkret über das Leben denken, wenn ich nicht weiß wohin es mich führt?! Man liebt es! Oder hasst man es? Man kann sich nicht entscheiden. Jeden Tag Neues. Was macht man wenn man ein neues beginnt? Alles wird anders. Das was man kannte ist nicht mehr. Das was man liebte hat sich verändert, aber man liebt es trotzdem noch und weiß nur nicht wie man es in das Neue integrieren soll. Auf einmal ist man erwachsen, einfach so über Nacht. Man übernimmt Verantwortung. Trägt die Konsequenzen für das eigene handeln, obwohl doch Herz und Bauch gesagt haben es ist richtig. Und das Alte? Das verschwindet in einer Art Nebel. Man weiß nicht mehr wann es war, wann man sich das letzte Mal frei gefühlt hat vor seiner Befangenheit. Wie hat der Regen gerochen als man noch Kind war? War der auch so rein? Hatte …