Alle Artikel mit dem Schlagwort: realität

Not the same procedure.

Wenn man immer darüber spricht, das vergangene Jahr noch einmal rückblickend, so kurz vor dem Jahreswechsel, zu betrachten, klingt es doch immer wieder sehr vergänglich. Wie etwas unwirkliches, ganz anders als dieses Gefühl welches sich in jener vergangenen Gegenwart, in der man mittendrin stand, so nahe anfühlte und heute so fern erscheint und droht sich im Kopf in Vergessenheit aufzulösen. Doch: „Das Jahresende ist kein Ende und kein Anfang, sondern ein Weiterleben mit der Weisheit, die uns die Erfahrung gelehrt hat.“ Denn wir vergessen ja nicht wirklich. Uns kommt dies nur so vor, weil wir uns immer genau an das zurück erinnern wollen, was wir wirklich nicht mehr wissen, weil es nunmal scheinbar keine tiefere Bewandtnis für unser Leben hatte. Das was uns wirklich bewegt finden wir eine Ettage tiefer in unserer Brust, in unserem Herzen. Denn wer auf sein Herz hören kann braucht sich nicht mehr nur auf seinen Kopf verlassen um zu erkennen, dass rein gar nichts vergänglich ist, weil alles was uns geschieht uns zu diesem Menschen formt den wir im Jetzt …

Realität ist ein schwammiger Begriff. – Bodenständigkeit und Abgehobenheit so naheliegend ineinander greifend. Die Krone unseres Geistes ragt so unvorstellbar weit über unsere eigentlichen Grenzen hinaus. Bei all diesen Verschmelzungen von Realitäten und “Utopien” ist es grundsätzlich wichtig zu wissen wo die eigenen Wurzeln verankert sind und an welcher Quelle wir uns nähren. Unsere Äste und Blüten können stetig in das Licht sprießen, welches unseren Geist nährt und weitere Impulse bringt. Doch wir selbst dürfen uns nicht unseres eigenen Wesens dissoziieren, sollten dem Möglichen treu bleiben und uns nicht in Träumen verlaufen.

Etwas realistisch zu sehen kann in verträumten Zeiten ziemlich ernüchternd sein. Jedoch auf langfristige Sicht kann diese realistische Sichtweise ganz neue Wege und Möglichkeiten für neue Träume schaffen und gibt den derzeitigen Träumen eventuell ein viel festeres Fundament auf dem diese sich, im Bereich der wirklich machbaren Illusionen, verwirklichen lassen können. Träume können wahr werden, wenn man sie in Echtzeit sieht und sich nicht selbst durch Utopien die Realität verblendet. Träume sind wichtig, können aber auch verdammt irreführend sein.

Superhelden

Manchmal fühlen sich Begebenheiten wie einen harter Schlag auf den Hinterkopf an. Manchmal verlieren wir uns vor lauter Tränen. Es ist viel leichter die Welt zu retten als sich selbst. Superhelden sind viel weniger heldenhaft als wir glauben, denn es ist viel leichter für andere stark zu sein als sich selbst zu beschützen. Es ist viel leichter eine Maske aufzusetzen als sich selbst zu vergeben. Wir sollten uns mehr vertrauen, auch wenn wir vielleicht in diesem Augenblick noch zweifeln. Uns von unserem eigenen Lachen halten lassen. Manchmal vergessen wir das Happy End. Dass man Träume zur Realität verbiegen kann. Dass man glücklich sein kann, auch wenn man nicht immer den höchsten Stern erreicht. Hin und wieder liegen Sterne einfach so am Boden herum. Man muss sie nur beachten. Vielleicht braucht man hin und wieder Schmetterlinge, damit man die siebte Wolke nicht vergisst. Oder den Zweifel. Oder den Herzensbruch. Erfahrungen kommen immer wieder, schmerzliche, wie auch wohltuende. Es wird nie eine letzte Erfahrung in unserem Dasein geben. Eins kommt immer zum anderen. Es bleibt uns immer …

“…und die Wege unserer Leben ließen die Spuren hinter uns im Sommerwind verwehen und was blieb war das Gefühl zu wissen, dass Träume mehr wissen, als wir jemals wissen werden. Was jedoch wünschenswert wäre, ist mehr Mut zum Vertrauen gegenüber des eigenen Ichs und weniger Angst die Einbahnstraße auch in der Realität bis zum Ende auszufahren. Nun ist nur noch die Sehnsucht spürbar. Zurück zu diesen Augenblicken, zu diesem Moment, zu diesem Traum.”

Wenn ich immer darauf hinarbeite in Freiheit zu leben, werde ich auf ewig in mir selbst gefangen sein. Die Freiheit wirklich erfahren werde ich erst, wenn ich meine eigenen Grenzen kenne, sie akzeptiere und mir mein Leben mit diesen gestalte. Denn es sind nicht die Grenzen die mich von meiner Freiheit trennen, sondern eher die Ignoranz meiner eigenen Fehler und meiner tatsächlichen Handlungsmöglichkeiten. – Tiefere Akzeptanz statt oberflächlige Ignoranz und die Freiheit rückt immer ein bisschen näher.

Eine der “letzten” Therapieerkenntnisse /Herr Sushi

Knetmenschen.

Menschen kommen und gehen immer wieder ein und aus in unserem Leben. Manche verschwinden mit ihrem Gehen aus unserem Kopf und unserem Herzen oder kommen gar nicht erst dort an. Andere sind einfach da, man weiß nicht wann oder woher sie kamen, aber sie erfüllen das Herz, als sei es nicht das eigene… Kurz einmal nachgedacht über die Kompatibilität von Harmonie und Konflikten.

(Knet)Menschen – Von Freunden, Arschkrampen & kuriosen Flachschippen

Menschen kommen und gehen immer wieder ein und aus in unserem Leben. Manche verschwinden mit ihrem Gehen aus unserem Kopf und unserem Herzen oder kommen gar nicht erst dort an. Andere sind einfach da, man weiß nicht wann oder woher sie kamen, aber sie erfüllen das Herz, als sei es nicht das eigene… Kurz einmal nachgedacht über die Kompatibilität von Harmonie und Konflikten. Wir laufen unseren Lebensweg nie allein. Es sei denn, wir entscheiden uns dafür. Jedoch selbst dann wird man nicht allein sein. Niemals. Einsam und allein fühlt sich der, der sich nicht gegenüber anderen öffnen kann, der sein Herz verschließt und sich immer nur um sich selbst dreht. Aber unsere Mitmenschen und Wegbegleiter sind lebenswichtig für uns. Für unseren Lebenssinn. Unseren Lebenswert. Nicht nur weil sie uns das geben was wir an Zuwendung brauchen, sondern genauso auch, weil wir geben können und auch müssen. Weil wir uns gegenseitig Ausgleich geben und uns einander ergänzen. Ohne Geben und Nehmen funktioniert unser Dasein nicht. Kein Mensch kann auf Dauer nur mit sich selbst leben, lieben, …

Ich denke es ist schon klar, warum der Mensch keine Flügel sein Eigen nennen darf. Zumindest solange er in der irdischen Existenz nach dem sucht, was er für sich Erfüllung nennen würde. Die Abstürze, der viel zu gewagten Höhenflüge, würden uns wohl eher ein kurzes Leben bescheren. Es ist gut, hin und wieder oben zu schweben und unser Potential ausreizen zu können. Natürlich lieben wir es manisch Zukunftspläne zu schmieden und diese auf die Bühne des Lebens zu bringen. Doch manchmal braucht es eine Auszeit, um inne zu halten und zu schauen, was wirklich mit und in uns abgeht. Denn so frei sind wir meistens gar nicht, um uns loslösen zu können von der Erde. Dann fällt für kurze Zeit der Vorhang und dann zählt das, was wir eigentlich sind: Menschen mit großen Träumen und zwei viel zu kurzen Beinen.

Der Sinn liegt nicht im Fertigen.

Ich bin davon überzeugt, dass der Sinn des Lebens nicht in der Wirklichkeit der ganzen großen Welt liegt, als er sich viel mehr in den eigenen Inspirationen, Zielen und Umsetzungen finden lassen wird. Denn die gegenwärtige Wirklichkeit ist bereits immer fertig. Somit sehe ich den Sinn des Lebens in der Formgebung der eigenen Fantasie im richtigen Moment und der Integration dieser in das ständige Endprodukt der Realität.