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Das Höchste.

Es ist wohl das höchste, irgendwann (bis hin und wieder) zu erkennen, dass mir das Leben das hellste Licht bieten kann, hinter all diesen Schatten, welcher mich oftmals erblinden lässt. Blind macht für das schöne und erstrebenswerte. Wenn ich sie finde, diese wenigen kleinen Türen, in dieser schier endlosen Welt der Möglichkeiten und mich zu meinem eigenem wahren Ich begebe, inmitten aller Wahrheit, und diese dann durchschreite, nachdem der Zweifel und die Schwächen meinen Willen kraft- und haltlos machten. Hinter diesen Türen die Gabe findend und die Kraft erkennend danken zu können, ganz egal wieviele Narben ich selbst erlitten und davon getragen habe. Den Mut dazu gewinne zurück schauen zu können und zu erkennen, dass ich nicht immer nur die Marionette der “Anderen” war, sie nicht die einzigsten waren die die Schnüre in der Hand hielten. Zu erkennen das die Vergangenheit nicht veränderbar ist, aber ich verzeihen kann. – Den “Anderen” und vor allem mir selbst. – Mich befreien kann von allen Ängsten und Bedenken, um die eigenen Mauern nicht weiter unüberwindbar in den Himmel …

“Weil ich gerade einmal wieder mehr Fragen in meinem Kopf hatte, als ich jemals Antworten auf diese hätte. Weil ich vielleicht auch eben überhaupt gar nichts mehr dachte und sich die Taubheit drohte breit zu machen. Alles wollte sich in eine gefühlslose Leere in diesem Augenblick hüllen. Alles schrie nach irgendeiner wärmenden menschlichen Nähe in dieser unendlichen Weite des Seins. Allein der eiskalte Wind blies mir durch´s Gemüt und ließ mich star und orientierungslos da stehen, wie umhüllt von dunklen Bäumen in einem dichten Wald. Ich versuchte aufzuhören darüber nach zudenken, über diese Leere, über diese Hundertschaften antwortloser Fragen in meinem Geist. Bis ich mir wieder bewusst wurde, dass sie schon so oft kamen – diese Nichtigkeiten. Und als ich mir darüber den Kopf zerbrechen wollte, ob ich mir alles nur wieder einredete, wurde mir im gleichen Moment einmal mehr dieses Wunder bewusst. Eben genau dieses Wunder des Gegensatzes der Leere und der Fülle, tief drinnen in mir. Dieses Wunder der Welt. Dieses Wunder meiner kleinen Existenz. Dieses Wunder der Suche nach der Erfüllung. Diese …

So viele Worte wollen gesprochen und geschrieben werden, solch viele Gedanken drehen Kreise in der Unendlichkeit des Geistes. Alles scheint unschaffbar zu sein um an das richtige Ohr zu gelangen, das richtige Herz zu berühren. Solch viel Tatendrang und so viel Begrenztheit. Doch am Ende geht es doch eigentlich nur um die Nähe und den stillen Wunsch nach mehr geistiger Umnachtung. Herr Sushi