Alle Artikel mit dem Schlagwort: motivation

Immer weiter …

“Vielleicht verlierst du dich dort draußen. Vielleicht verlierst du dich auch in dir. Vielleicht verlierst du. Aber du kannst ankommen. Trotz aller Irrwege wirst du ankommen. Vielleicht nicht dort, wo du hin willst, aber dort wo du hin gehörst. Du wirst ankommen… ” Es gibt wohl immer wieder diese Zeiten, in denen man seinen Balast einfach nicht los wird. In keinem Ohr, an keiner Schulter. Ihn immer weiter schleppt, standhaft bleibt und versucht Zuversicht und Verzweiflung irgendwie zu kombinieren, weil man doch in längst vergangenen Tagen die Gabe in sich fand hoffen zu können. – Hoffnung gibt außerordentlich viel Kraft. Und mit Hoffnung lässt sich mancher Balast so lange (er)tragen bis dieser doch tatsächlich Beine bekommt und sich ganz von selbst verflüchtigt. Und neben all dieser gewonnenen Hoffnung beruhigt es mich umso mehr, dass es der Rest der Welt scheinbar auch nicht leichter hat, mit dem was man darstellt und mit dem was man eben fühlt kombinieren zu müssen. Vielleicht gebe ich mich damit zufrieden, dass ich mich selbst nur verstehen kann, wenn ich mein …

Mischkassette N°6.

“Weil wir es uns hin und wieder verdient haben, mittendrin zu stehen, mittendrin in diesem Leben. Es spüren zu dürfen mit all seiner Kraft, auf den Wellen von wummernden Basslines und psychedelischen Melodien. Inmitten von Menschen die in jenem Augenblick auf der gleichen Welle surfen, das selbe Glück empfinden. Das Leben ist vielleicht nicht immer bunt, wir alle sind nicht immer eins und gerade deshalb sollten wir diese farbigen Momente nicht ignorieren, wenn wir drohen uns im Trott von alltäglicher Griesgrämigkeit zu verlaufen. Denn gerade diese Erinnerungen inmitten des Mittendrins sind es, die uns halten wenn wir fallen. Und wie schade wäre es doch, wenn wir fallen und fallen und nichts käme in den Kopf, was uns sagen würde: “Blick nach vorne, auch wenn mancher Sturm die Tränen aus den Augen lockt. Blick nach vorn und finde die nächste perfekte Welle mit Menschen die sich auf der selbigen befinden.” Und vielleicht sind es wieder nur ein paar Momente die es uns erlauben aufzutanken. Aber genau das ist es, dieses Surfen, dieses Fallen, dieses Hoch und …

Leidenstänze.

Wir tanzen alle gemeinsam und sind Teil des Ganzen. Wenn wir bereit sind, uns vom Leben überraschen zu lassen, lernen wir die Schritte, die uns schweben lassen. Jeden Tag wird uns etwas geschenkt, jeden neuen Morgen legt das Leben seinen Schatz in unsere Hände und bittet uns gut darauf Acht zu geben. Oftmals merken wir nicht, wie kostbar die Fracht ist, die wir mit uns tragen. Wir vergessen die Schönheit der Dinge, wenn wir fallen. Wenn uns das Schicksal auf Proben stellt und an Grenzen stossen lässt. Wir vergraben unsere Köpfe im schwersten Kissen, das greifbar ist und lassen den grauen Himmel über uns regieren. Der Regen fällt und jeder Tropfen auf den Kopf. Jeder Blitzschlag trifft ins Herz und wir schwimmen im Strom, schwimmen mit unserem Schmerz. Es ist wichtig, dass wir dann den Tränen den Zufluss zum Wasser ermöglichen, um unsere Seele leichter zu machen. Sie braucht diese Streicheleinheit von Zeit zu Zeit. Auch wenn wir als Könige unseres Leids nicht bemerken, wie wohltuend diese kleine Geste sein kann. Uns selbst gut tun. …

Das Höchste.

Es ist wohl das höchste, irgendwann (bis hin und wieder) zu erkennen, dass mir das Leben das hellste Licht bieten kann, hinter all diesen Schatten, welcher mich oftmals erblinden lässt. Blind macht für das schöne und erstrebenswerte. Wenn ich sie finde, diese wenigen kleinen Türen, in dieser schier endlosen Welt der Möglichkeiten und mich zu meinem eigenem wahren Ich begebe, inmitten aller Wahrheit, und diese dann durchschreite, nachdem der Zweifel und die Schwächen meinen Willen kraft- und haltlos machten. Hinter diesen Türen die Gabe findend und die Kraft erkennend danken zu können, ganz egal wieviele Narben ich selbst erlitten und davon getragen habe. Den Mut dazu gewinne zurück schauen zu können und zu erkennen, dass ich nicht immer nur die Marionette der “Anderen” war, sie nicht die einzigsten waren die die Schnüre in der Hand hielten. Zu erkennen das die Vergangenheit nicht veränderbar ist, aber ich verzeihen kann. – Den “Anderen” und vor allem mir selbst. – Mich befreien kann von allen Ängsten und Bedenken, um die eigenen Mauern nicht weiter unüberwindbar in den Himmel …

Standortsuche.

Und in Momenten der Euphorie, wenn alles scheint perfekt zu sein, bin ich nicht wirklich glücklich. Denn ich weiß, wie zerbrechlich und temporär dieses Glück ist. Wirklich glücklich bin ich, wenn ich mich in die Tragik des Lebens verlieben kann …” I. Das leichte Leben. Schwerwiegende Entscheidungen fallen selten in leichten Zeiten, und tiefgehende Veränderungen entstehen nicht durch oberflächliche Erfahrungen. Bedeutende Entwicklungen werden kaum durch unbedeutende Begegnungen angeregt, und persönliche Hilfe erfahren wir so gut wie nie in unpersönlichen Beziehungen. Verständnis für die Schwachheit anderer erwächst nicht aus der eigenen Stärke, und wie man andere Menschen tröstet, wissen wir erst, wenn wir nicht nur getrost, sondern auch selbst getröstet sind. – Warum also sehnen wir uns ausschließlich nach einen leichten und unbeschwerten Leben, wenn das, was uns so wertvoll macht, in einem verletzlichen und tiefgründigen, in einem lebendig gelebten Leben liegt? … II. Immer weiter wollen. Es gibt wohl immer wieder diese Zeiten, in denen man seinen Balast einfach nicht los wird. – An keinem Ohr, an keiner Schulter. – Ihn immer weiter schleppt und …

Leben für´s Leben.

Immer wieder stellt uns das Leben vor Entscheidungen. Immer wieder eröffnen sich neue Lebensfragen. Und ist das Leben letztlich was für´s Leben? Immer wieder suchend nach dem richtigen Weg, um auf Einsichten zu treffen auf deren Basis wir unsere Entschlüsse treffen. Doch können sich manche Erkenntnisse als Fehlurteile erweisen und uns immer wieder erkennen lassen wie wir uns in falsche Entscheidungen verlaufen haben. Doch die Angst sollte uns nicht lähmen, vielleicht in eine falsche Richtung zu gehen. Denn Lähmung ist Stillstand – und Leben ist Bewegung. Darum sollte jeder Weg rechtzeitig entschlossen gegangen werden, auch auf die Gefahr hin, dass dieser vielleicht nicht der bestmöglichste ist. Früher oder später werden wir schon erkennen, ob und inwieweit wir unseren Kurs ändern müssen. Das Leben wäre nicht das Leben, wenn wir es nicht hinterfragen könnten, wenn es uns keine Rätsel und Herausforderungen für uns aufgäbe. Das Leben wäre nicht das Leben, wenn es die Angst nicht gäbe, die schöne Erfahrungen und Erfolge verhindert, aber uns auch im Grunde vor Fehlentscheidungen, Irrtümern und Verlusten schützt. Wir sollten niemals …

Der Zweifel zeugt den Zweifel an sich selbst.

I. Irgendwann wird alles wieder. Wenn man den Glauben an sich selbst verliert, ist man am Boden. Es ist ein furchtbares Gefühl, ein Gefühl der Unzulänglichkeit an die Anforderungen des Alltags. Und immer mal wieder tauche ich tief darin ein, verliere den Halt, bleibe stehen. Ich weiß nicht, woher das kommt. Ich hatte glückliche Jahre hinter mir. Klar, natürlich hin und wieder mit Zweifeln behaftet, aber doch irgendwie einen größeren Plan im Hinterkopf. Und dann reiht sich eine Enttäuschung an die andere, ein Scheitern folgt dem Nächsten. Vergessen sind dann all die Erfolge, all das, was man bisher schon erreicht hat, all die tollen Sachen, die vielleicht nur wenigen in meinem Alter bisher passiert sind. All die Dinge, für die man hart gearbeitet hat, in denen so viel Herzblut steckt, dass es fast schon unnatürlich ist. Was bleibt ist der Zweifel: Ob man sich für den richtigen Weg entschieden hat. Ob man sich vielleicht alles nur schön geredet hat und vieles schon so lange Zeit falsch gelaufen ist. Dieser Sumpf tauchte im vergangenen Jahr auf. …

Kompass.

Vielleicht habe ich doch hier und da zu viel Höhenluft geschnuppert, die Nase zu hoch ins strahlende Lebenslicht gehalten, mich der Euphorie haltlos hingegeben. Das kann sicherlich ganz gut sein. Wer tut das nicht auf diesem oder jenen Stück seines “Walk of life”? Nein, ich bin mir selbst nicht sauer, dass ich des öfteren einmal stolpere und mir dabei eine blutige Narbe im Herzen heran ziehe. Denn ich weiß: Jede einzelne ist ein Zeugnis von Schwäche die nicht nur stärkt, sondern auch bildet. Umso bewusster kann ich die Nase empor heben, wenn mich der nächste Freudensturm erreicht, immer damit rechnend wieder bluten zu müssen, dessen ungeachtet jedoch der Lebensfreude den Vorrang zu lassen. Glücklich ist, wer sein Schicksal nie als Schlag empfindet, sondern als Chance sein Leben zu gestalten. So manches im Leben zwang mich auf die Knie. So manches im Leben vergesse ich wohl nie. Doch eines lehrte mich das Leben immer wieder neu, es ist nicht wichtig, ob dich etwas zu Boden drückt. Wichtig ist, dass du immer wieder neu das Aufstehen lernst. …

Es gibt wohl immer wieder diese Zeiten, in denen man seinen Balast einfach nicht los wird. In keinem Ohr, an keiner Schulter. Ihn immer weiter schleppt und standhaft bleibt, weil man irgendwann die Gabe fand hoffen zu können. Hoffnung gibt außerordentlich viel Kraft – ganz ohne Scherz. Und mit Hoffnung lässt sich mancher Balast so lange (er)tragen bis dieser doch tatsächlich Beine bekommt und sich ganz von selbst verflüchtigt. Und wenn ich dann wieder voll und ganz bei meinem Ich angekommen bin, heißt es: “Weiter leben. Weiter suchen. Ganz einfach das zu wollen was es noch gibt. Ganz unbeirrt.” – Neue Fülle braucht die Sehnsucht.

“Für jene, die nie aufhören können, wenn es am Schlimmsten ist. Die nicht glauben, sondern grauen und sich grämen, sich geißeln und verlieren. Die kämpfen bis zum Kotzen. Die fürchten und ekeln und anecken und schimpfen und schreien und nörgeln und heulen. Für jene, die nicht schön sein wollen, für jene, die nichts wissen wollen außer alles, für jene, die sich nicht bremsen können, die nicht elegant, nicht nett, nicht zart, nicht ironisch, nicht immer noch ein bisschen mehr sind. Für jene, die nicht tanzen können und nicht mal gehen. Für jene, die nicht loslassen können und nichts kaputt, nichts wieder gut und nichts ungeschehen machen. Für jene, die durch Wohnungen wandern und durch Städte, durch Köpfe und durch Ängste, durch Jammertäler, durch die immer gleichen Fragen ohne Antworten Fragen ohne Antworten Fragen ohne Antworten, für die Dummen und die Blöden, für die Verlierer und die Abgebrannten, für die Konjunktive, die Angsthasen, die Kontrollfreaks, die Zwangsneurotiker, die Depressiven, die Kaputten und all jene, die erst aufhören, wenn die Stimme versagt. Für alle ohne Fotofilter auf …