Alle Artikel mit dem Schlagwort: inspiration

Lizum: Zwischen Himmel und Erde.

Es gibt Orte, an denen bekommt man das Gefühl, man befindet sich am Ende (oder eben auf dem Dach) dieser Welt, verborgen hinter einer langen Reise oder gar nur einmal um die Ecke. Erst viel später merkt man, welche neuen Kräfte diese Orte in einem ausgelöst haben. Genauso gibt es “Stimmen”, die hörst Du nicht im Augenblick an diesen Orten. Irgendwann einmal kehren sie zurück, irgendwo auf deinem Weg durchs Leben, wenn Du einmal zur Ruhe kommst, Stille in Dir findest. Fern der Funktionalität des Alltags und der Hast die uns umgibt. Findest den Freiraum über das Leben nachzudenken. Über dein Leben. Und dann, auf einmal, flüstert sie, dann kannst Du sie hören, diese “Stimme” aus Irgendwann im Irgendwo. Nicht in deinem Ohr, sondern direkt in deinem Herzen. Sie ist Dir vertraut, aus einem Moment, in dem du diese nicht hättest wahrnehmen können, weil das Leben viel zu laut und schnell in seinem Trott verlief. Und dann, in einer völlig anderen Lebenssituation, ist sie dir auf einmal ganz nah und vertraut. In diesem Augenblick wird …

Little (big) things.

Das Schreiben + Philosophieren Gedanken ringen nach Worten, um ihren Ausdruck zu finden, um zu bewegen. Es benötigt kein System oder eine Struktur. Es zählt nur die Findung vom Gedanken zum Wort, welches unendliche Perspektiven bereit hält, um mich aus diesen selbst und meine Umwelt immer wieder neu zu entdecken. Wenn Träume wahr werdend sind, die dich durch den Horizont erweiternd, weg von dir, hin zu Worten treiben, in denen man nicht gefangen ist und bleibt, weil sie weiter reichen als das Auge sieht. Wenn der Platz wahr werdend wird, an den das Herz flieht, wenn er sich in dessen Be-schreibung unbegreiflicherweise offenbart: Dann wird Hoffnung, Wort für Wort, durch hoffnungsvolle Worte echt werdend zu echter Hoffnung. Wenn Worte auf ihrem Weg zum Ziel durch uns lebendig werden – dann wirken wir durch sie be-lebend, weil wir uns in ihnen unsere Hoffnung be-schreibend offenbaren. Das Fotografieren Manche Bilder verwischen allmählich in meinem Kopf. Die Farben verlaufen zu unidentifizierbaren Strukturen. Es schaut spannend aus, jedoch ergeben sie keinen klaren Sinn mehr. Ich mochte diese Bilder, als …

In der Stille der Worte.

In der Stille der Worte. Wenn Worte und Gedanken durch Stift und Papier auf ihrem Weg durch uns zum Ziel werden, weil wir nicht gefangen bleiben, in Blicken die nicht weiter reichen, als das Auge eben sieht. Wenn der Traum wahr werdend ist, der dich durch den Horizont erweiternd, weg von dir, hin zu Worten treibt, in denen man nicht gefangen ist und bleibt, weil sie weiter reichen als das Auge sieht. Wenn der Platz wahr werdend wird, an den das Herz flieht, wenn er sich in dessen Be-schreibung unbegreiflicherweise offenbart: Dann wird Hoffnung, Wort für Wort, durch hoffnungsvolle Worte echt werdend zu echter Hoffnung. Wenn Worte auf ihrem Weg zum Ziel durch uns lebendig werden – dann wirken wir durch sie be-lebend, weil wir uns in ihnen unsere Hoffnung be-schreibend offenbaren. Manchmal aber bleiben die Seiten weiß in dieser Stille. In diesen Momenten des Schweigens. In der Suche nach Ausdruck. In einer Zeit in der sich so viel bewegt, in der soviel Um- und Aufschwung meinen Alltag beherscht. In einer Zeit in der ich …

Staub.

TEXT VON NINA KRAVITZ „Inspiration is only connected to the core, to the true and very raw essence.“ Vor ein paar Tagen fand ich einige alte Briefe. Ein junger Mann und eine Frau, die sich ihre Gefühle füreinander austauschten. Ein unschuldiger, natürlicher Gefühlsschwall, der sorgfälltig zu Papier gebracht wurde. Es ist offensichtlich, dass sich diese beiden erst ganz am Anfang ihrer Geschichte befinden. Ihre Herzen sind weit geöffnet und zerbrechlich. Alles ist unbekannt. Sie sind neugierig, aber nicht ängstlich. Alles fließt leicht dahin und es gibt keinen Druck. Die Dinge passieren einfach, ungezwungen, weil es sich richtig anfühlt. Ohne viel übereinander zu wissen, fühlen sie, dass da noch etwas Großes kommen wird. Die Reinheit ist befreiend. Freiheit inspiriert und setzt zugleich Energie frei. Nackte Haut und keine Erwartungen. Mehr Taten als Gedanken. Die Zeit ist jetzt und alles, was man tun muss, ist den Dingen ihren Lauf zu lassen. Aufbruchstimmung. Ich wurde sehr sentimental. Was für ein drastischer Wandel ist seitdem passiert. Wahrscheinlich geschieht das vielen von uns im Laufe der Zeit. Wie können Dinge …

Metaphern und Anekdotensalat.

Du kannst doch nicht ewig mit dem Bleistift gegen den Schreibblock klopfen und hoffen, dass eine kluge Metapher vom Himmel direkt in dein Gehirn rutscht. So eine Rutsche gibt es gar nicht! Verstehst du, was ich dir sagen will? Der Fisch muss dem Fischer schmecken, nicht der Schleuse. Oder, anders gesagt: wenn man Zahnschmerzen hat, geht man zum Zahnarzt. Wenn ich Apettit auf Schokoflocken habe, suche ich den Supermarkt auf. Und wenn mir der Sinn nach frischen Geistesblitzen lechzt, gehe ich raus vor diese Tür, die mir allzuoft eine Welt bescherrt, wie ich sie mir vor dem durchschreiten dieser nie erträumt hätte. Gehe dahin, wo all die Geschichten herumfliegen! Und nein, denk jetzt bitte nicht an Zeppeline oder Helikopter, nein, in solchen Erungenschaften unserer menschlichen Spezies sind die schönen Geschichten nicht unterwegs. Aber, wenn du Metaphern so gern magst, biete ich dir kostenlos die folgende an: Die Geschichten befinden sich in Luftballons und dein Verstand ist der Pfeil, mit dem du sie greifbar und erntereif zauberst. Ein gezielter Wurf und der geheime Inhalt der Ballons …

Vielleicht sollte ich doch einfach diese Entscheidungen im Kopf realisieren und wieder mal an mich denken, nicht nur an die anderen, die auch ohne mich an ihre Ziele kommen. Meine Ziele und Träume wollen ebenfalls ins Rampenlicht. Ich will mich dort sehen wo ich am Ende auch stehen will. Denn wie soll sich denn mein Wesen entfalten, wie will ich denn ein Buch beenden, wenn sich nur Kopfsalat, Nebel und Grenzen in der Hirnregion befinden? Ich will Selbstverwirklichung durch Erfüllung und dafür braucht es Freiraum für die Inspiration! – Ja, ich will! Danke.