Alle Artikel mit dem Schlagwort: glück

Begegnung.

Manchmal frage ich mich, ob meine Träume vielleicht nichts weiter als nur Illusionen sind. Kommt das Gefühl in mir hoch, dass mein Leben mir nicht schenkt, was ich mir so sehr wünsche – und dass all meine Mühen, die ich mir gebe, um meine Sehnsüchte zu erfüllen, vergeblich sind. Denke in ruhigen und vor allem dunklen Momenten darüber nach, ob meine Ansprüche hier und da vielleicht doch zu hoch sind? Doch dann kommt es mir ins Bewusstsein, dass ich nicht alleine bin, dass wir alle gebrannte Kinder sind und wir mehr als nur einmal enttäuscht und verletzt wurden. Ob nun von außen oder eben von uns selbst. Diese Erfahrungen machen uns ängstlich und lassen uns verhärten, ziehen einen Zaun um unser Herz und eine Mauer um unsere Seele. Fühlen uns allein. Doch wir sollten uns nicht in dieser Verschlossenheit verlieren und stehen bleiben. Dürfen uns dieser Schwere nicht hingeben. Es gilt so offen wie möglich zu leben und nicht ständig zu befürchten, dass sich unsere Entäuschungen wiederholen werden. Denn es könnte sein, dass wir schon …

Maskiertes Glück.

Was mir tagtäglich wiederfährt, sind Menschen, die nach dem Motto leben: „Alles komme so, wie es kommen soll“, und sicherlich liegt in diesen Worten auch ein Körnchen Wahrheit. Jedoch glaube ich nicht, daß wir ganz ohne Einfluß auf den Verlauf unseres Schicksals sind. Wenn es meine Wahrnehmung im Alltag zulässt, versuche ich das Gute zu erkennen, das mir begegnet. Versuche es durch Begeisterungsfähigkeit, Empfänglichkeit, Vertrauen und Hingabe zu intensivieren. Versuche das Schlechte, das mir widerfährt, nicht durch Selbstmitleid, Resignation, Schwarzmalerei und sinnlosen Widerstand entgegen zu treten. Denn meine Erfahrungen sind nicht zuletzt das, was ich aus ihnen mache. Denn ich bin keine Marionette meines Schicksals. Gestalte es mit. Gestalte es so, wie es mir am besten und sinnvollsten erscheint. Ebenso heißt es, mein Schicksal durch meine Reaktionen mitgestalten zu können, vermag es durch meine Interpretationen zu beeinflußen. Manches, was mir nicht gelingen will, soll mir vielleicht nicht glücken, weil der Erfolg ein Scheitern in einer anderen Hinsicht nach sich zieht. So kann mich ein scheinbares Pech durchaus vor einem größeren Schaden bewahren. Allzuoft erwische ich …

Natürlich gibt es sehr viele Menschen, denen das Leben leichter fällt und die scheinbar oder wirklich “glücklicher” sind; es sind die nicht stark Individualisierten, die keine Probleme kennen. Sich mit ihnen zu vergleichen hat für uns andere keinen Sinn; wir müssen unser eigenes Leben leben, und das bedeutet etwas Neues und Eigenes, immer Schwieriges und auch immer Schönes für jeden Einzelnen. Es gibt keine Norm für das Leben, es stellt jedem eine andere, einmalige Aufgabe, und so gibt es auch nicht eine angeborene und vorbestimmte Untauglichkeit zum Leben, sondern es kann der Schwächste und Ärmste an seiner Stelle ein würdiges und echtes Leben führen, und anderen etwas sein, einfach dadurch dass er seinen nicht selbstgewählten Platz im Leben und seine besondere Aufgabe annimmt und zu verwirklichen sucht. Hermann Hesse (via alfsaga)

herrsushionearth: Throw Original Photography Was Taken With A Mobile Phone At Holi Open Air Festival Over The Roofs Of Gera, Thuringia, Germany on Arcarden Parkdeck At Sunday 23.06.2013 | © 2013 Photography by Carolin Krahmer & © 2013 Finally Image Processing by Sascha Gawrilow “Weil wir uns hin und wieder verdient haben mittendrin zu stehen. Mittendrin in diesem Leben. Es spüren zu dürfen mit all seiner Kraft auf den Wellen von wummernden Basslines und psychedelischen Melodien. Inmitten von Menschen die in jenem Augenblick auf der gleichen Welle surfen, das selbe Glück empfinden. Das Leben ist nicht immer bunt, wir alle sind nicht immer eins und gerade deshalb sollten wir die schillernd farbigen Momente nicht ignorieren, wenn wir uns im Trott von alltäglicher Griesgrämigkeit verlaufen haben. Nicht vergessen, dass es etwas heiliges ist, so altbacken das Wort Heiligkeit auch klingen mag. Denn gerade diese Erinnerungen sind es, die uns halten wenn wir fallen. Und wie schade wäre es doch, wenn wir fallen und fallen und fallen und nichts käme in den Kopf was uns sagen würde: "Blick nach vorne, …

“Die Logiken und Scheinwelten die wir versuchen uns als Realität einzureden, zwingen uns oftmals unbewusst vor der Erfüllung unserer Träume zu fliehen. Soviel später erst macht uns die eigentliche Realität bewusst, dass wir uns wirklich viel einreden und zu oft die Flucht in Angriff genommen haben, als das Glück zu packen.”

Auch das glücklichste Leben ist nicht ohne ein gewisses Maß an Dunkelheit denkbar; und das Wort “Glück”; würde seine Bedeutung verlieren, hätte es nicht seinen Widerpart in der Traurigkeit. Carl Gustav Jung (via gebrauchtegedanken)

…In manchen Zeiten glauben die Menschen, ohne Glück lohne sich das Leben nicht. Und dann – vergessen sie es schlicht wieder. – Zum “Glück der Fülle” gehören das Glück genauso, wie auch das Unglück. Akzeptanz und Aufmerksamkeit gegenüber negativen Gefühlen machen auf lange Zeit glücklicher: Wir leben dann ausgeglichener und angstfreier… Wilhelm Schmid, Philosoph – über das Glück und deren Gegenpol

Wir können das Glück nicht zwingen, aber wir müssen es ihm und uns auch nicht unnötig schwer machen. Wenn Sie einen Partner suchen, müssen Sie nicht auf jede Party rennen – aber es könnte helfen, ab und an die Wohnung zu verlassen. Es sei denn, Sie stehen auf Postboten oder die Zeugen Jehovas. Dr. med. Eckhart von Hirschhausen