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Jugendfilmtage in Gera.

Heute fand der erste Tag der bundesweiten Aktion Jugendfilmtage 2016 zum Thema „Alkohol und Nikotin – Alltagsdrogen im Visier“ in der UCI Kinowelt Gera statt. 1.500 Jugendliche aus Schulen der Stadt Gera werden diese Veranstaltung wahrnehmen, die von der BZgA – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Zusammenarbeit mit der UCI Kinowelt Gera, der Suchtberatung Gera und der Stadtverwaltung Gera organisiert wird. Schon heute traf man auf reges Interesse seitens der Schüler, kam mit diesen, vor den jeweiligen Filmvorführungen, über verschiedene Aktionen in einen Austausch und gab ihnen die Möglichkeit über eigene Erfahrungen oder Gedanken zum Thema Alltagsdrogen erzählen zu können.

Fliegende Herzen.

Fliegende Herzen über dem Jazz- und Weinfest auf dem Mohrenplatz in Gera Original Fotos: Inez Linstaedter Ich breite meine Arme aus. Schwebe hinauf. Löse mich von der fesselnden Lähmung. Fliege immer weiter über meine Lebenslinie. Gleite dahin, frei von allen Erwartungen, weit über Mauern hinweg. Ich schwebe ziellos durch die Lüfte, alles andere als geradlinig. Schwebe hinein inmitten einer tanzenden Unendlichkeit. Und noch bevor ich mich dort oben verliere, spüre ich den Anker, der mich am Boden hält. Und doch bin ich in diesem Moment erfüllt von Liebe.

Hüllenlos.

Zu Besuch in der 33. Ausstellung der Kunstzone M1, Mohrenplatz, Gera „Hüllenlos“ (Ausstellung vom 22.08. bis 28.09.2014) Ich stehe im Raum. Die Bilder an den Wänden malen neue Bilder in meinem Kopf. Mein Blick verweilt zwischen manch gerahmten, halb entblößtem bis nackten Leib. Malerisch und fotografisch fixierte Momente, festgehalten für eine ungewisse Ewigkeit. Ich sehe klare Körper, erahne Konturen menschlicher Hüllen, deren Estetik, Formen und erotischen Reize mich in ihren künstlerischen Umsetzungen auf Reisen ganz nah der Haut mitnehmen. Ich spüre wie die Fantasie prickelnd beginnt ihre Kreise zu ziehen, um nun jeden folgenden Moment zu erobern. Fange an diese besondere Reise durch die Blickwinkel der Fotografen und Maler zu genießen und zu verstehen. Versuche jeden Schatten zu orten, jeden Lichtstrahl zu deuten, jeden Pinselstrich zu verfolgen. Die menschliche Nacktheit wird zur Nebensache. So offenbaren sich “hüllenlose” Geschichten in Bildern über jene Personen, die als Kunstobjekt fungieren, gar über den Menschen der den Pinsel über das noch leere weiße Blatt Papier führt oder der Person, die die Linse im richtigen Licht fokusiert. Manche Geschichten finden …

Alkohol- und Drogenabhängigkeit: Präventionsarbeit und -projekte

Seit 2011 trete ich mit meiner Geschichte an die Öffentlichkeit. War mir anfänglich sicherlich noch ziemlich unwohl dabei, war ich mir doch sicher, den richtigen Weg zu gehen. Hab ich mich damals, in Zeiten der Therapie und der Neuorientierung, zwar schon langsam herantasten können, mit dem stetig wachsenden Gefühl, dass dies gut ist was ich tat, doch konnte ich ja nicht erahnen, dass A: Diese Zeit auch irgendwann einmal wieder ein “Ende”, im Sinne von Platz schaffen um die weiteren Schritte zu gehen, hat, sowie B: dass sich diese Sache letztendlich doch so stark etabiliert und Anerkennung findet. War ich doch eigentlich in der Annahme, dass dies schon viele andere taten. – Darüber sprechen. – Darüber sprechen und “fachsimpeln” wie schlecht dies doch sei, wie man sich doch letztlich selbst zerstört und all die ganzen anderen seltsamen Floskeln, die man eh schon überall nachlesen kann und zu hören bekommt. Doch alles kam ganz gegensätzlich meiner Erwartungen. Vielleicht liegt es daran, dass ich eben noch nicht ausehe wie ein “typischer” Abhängiger, wie er gerne in den …