Alle Artikel mit dem Schlagwort: freunde

Wahre Freundschaften sind schon ziemlich wundersame und faszinierende Begebenheiten. Es gibt diese “Bekanntschaften” oder eben diese tiefen Verbundenheiten zwischen Menschen in denen es scheint, man lebe in verschiedenen Welten, in diesen sich ewig lang erstreckenden Zeiten, in denen jeder versucht sein Leben in die korrekten Bahnen zu lenken um seine Lebensziele zu verfolgen. Und doch teilt man dann und wann punktuell, in einer Art Fusion dieser Welten, intensive Momente des Lebens und schlußfolgert aus allem vergangenem, dass man doch zusammen den Weg ging und noch weiter geht, wenn auch nicht immer auf dem gleichen Pfad. Doch wer weiß schon wie breit der Pfad des Lebens ist? In Gedanken an Micha “Strudelski” / Boca Raton, Florida

Freund.

Wir leben in einer Zeit voller Anonymität. Gerade in dieser braucht es Orte der Heimat. Heimat muss nicht immer geografisch festgelegt sein. Solche Orte der Vertrautheit sind auch dort zu finden, wo ich zu Hause sein kann. Und das ist dort, wo Freunde sind. Wo Freundschaft gelebt und erfahren wird. Dort entsteht Heimat. Foto: “Rodenwald & Herr Sushi“ © by Jule in München, Marienplatz / November 2013 Echte Freundschaft zeichnet sich durch beides aus: durch eine innere Verbundenheit, aber auch durch innere Freiheit. Beides sind verschiedene Seiten des gegenseitigen Vertrauens: Unter Freunden darf ich sagen, was ich fühle, ohne alles berechnen zu müssen. Hier darf ich frei sein, um den Weg zu gehen, den ich für richtig erkannt habe. Ich brauche keine falsche Rücksicht auf den Freund zu nehmen. Ich kann in diesem Umfeld frei atmen. Und ich lasse auch meinem Freund den Freiraum, den er für sein Leben braucht. Der Freund hört genau hin, was mich im Innersten bewegt. Er hört sich in mich hinein, um zu entdecken, was die Grundmelodie meines Lebens ist. …

Der Freund hört genau hin, was mich im Innersten bewegt. Er hört sich in mich hinein, um zu entdecken, was die Grundmelodie meines Lebens ist, er nimmt wahr, wo und wie mein Leben zum Schwingen und Tönen kommt. Er spiegelt mich und erinnert mich an das, was ich im Tiefsten bin. Seine Aufgabe ist also mehr, als mich nur zu verstehen und mehr als nur bei mir zu stehen. Er nimmt vielmehr die Melodie meines Herzens in sich hinein, um sie dann wieder neu zum Klingen zu bringen, wenn sie in mir verstummt ist. (Ein Brief von) Anselm Grün

Vergebung.

Es wäre nicht so, als gäbe es überhaupt einen perfekten Menschen. Niemand ist perfekt. Und das ist auch gut so. Wir werden erst durch unsere kleinen Fehler zu etwas Besonderem. Einzigartig. Liebenswürdig. Wer behauptet, er hätte keine Fehler, der lügt. Oder er ist einfach nicht in der Lage, zu seinen Fehlern zu stehen, was auch schon wieder ein Fehler ist. Aber Fehler sind ja gar nicht schlimm. Fehler sind menschlich und es ist gut, menschlich zu sein. Es kann natürlich auch mal passieren, dass wir mit unseren Fehlern oder unserem fehlerhaftem Verhalten Menschen verletzten. Ihnen vor den Kopf stoßen. Sie ungerecht oder lieblos behandeln. Meistens tun wir das nicht mit Absicht. Niemand ist gerne ein schlechter Mensch. Wir tun es meist einfach nur, weil wir es nicht besser wissen oder nicht besser können. Wir sind in solchen Fällen nicht darauf angewiesen, dass der Andere uns das verzeiht. Natürlich ist das immer schön eine zweite oder dritte oder vierte Chance zu bekommen und wir hoffen auch meistens darauf. Wenn wir diese Chance aber nicht bekommen, haben …

Freunde sind Heimat.

Heimat findet man nicht nur an geografisch festgelegten Orten. Heimat verbindet sich mit Vertrautheit. Solche Orte der Vertrautheit sind dort, wo ich zu Hause sein kann. Und das ist dort, wo Freunde sind. Wo Freundschaft gelebt und erfahren wird, entsteht Heimat. Echte Freundschaft zeichnet sich durch innere Verbundenheit, aber auch durch innere Freiheit aus. Beides sind nur verschiedene Seiten des gegenseitigen Vertrauens: Unter Freunden darf ich sagen, was ich fühle, ohne alles berechnen zu müssen. Hier bin ich frei, den Weg zu gehen, den ich als richtig anerkannt habe. Ich brauche keine falsche Rücksicht auf den Freund nehmen. Ich kann in diesem Umfeld frei atmen. Und ich lasse auch dem Freund den Freiraum, den er für sein Leben braucht. Der Freund hört genau hin, was mich im Innersten bewegt. Er hört sich in mich hinein, um zu entdecken, was die Grundmelodie meines Lebens ist, er nimmt wahr, wo und wie mein Leben zum Schwingen und Tönen kommt. Er spiegelt mich und erinnert mich an das, was ich im Tiefsten bin. Seine Aufgabe ist also mehr, …

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Es ist gut irgendwann zu erkennen, dass das Leben Licht bietet hinter all diesem Schatten, welcher uns so blind macht. Wenn man diese Tür durchschritten hat zum neuen Sein, nachdem der Zweifel und die Schwäche einen orientierungs- und haltlos machten. Die Gabe bekommt und diese Kraft erkennt danken zu können, egal wieviele Narben man selbst erlitten und davon getragen hat. Den Mut bekommt zurück zuschauen und zu erkennen, dass nicht nur immer die anderen die Schnur in der Hand hielten. Erkennen das die Vergangenheit nicht veränderbar ist, aber man verzeihen kann, den anderen, wie auch sich selbst. Rein machen um den nächsten Schritt in das wahre Leben zu gehen. – Schritte mit einem offenem Herzen.  via fraencis: “Da war er nun, der Tag vor dem ich am meisten Angst hatte. Aus der Vergangenheit lernte ich, dass dieser nur Enttäuschungen bringt. Darauf gefasst verbrachte ich den Tag. Jedoch ist es anders verlaufen als gedacht. Menschen machten ihn zu einen wundervollen Erlebnis. Man sollte das Herz öffnen um alte Schmerzen heraus zu lassen und neue schöne Momente und …