Alle Artikel mit dem Schlagwort: filmprojekt

„Graue Löcher. Weiße Wolken.“ Ein Dokumentarfilm über den Ausstieg aus der Sucht.

Der Film “Graue Löcher. Weiße Wolken.“ von Ines Baumann und Ansgar Otto erzählt von drei suchtkranken Menschen, deren Leben auf unterschiedlichste Art und Weise aus den Fugen geraten ist. Ich (Sascha), Norina und Ellen nehmen die Zuschauer auf eine 45minütige Reise mit, in eine Realität von Drogen, Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit bis hin zu den großen Wendepunkten ihrer Therapien in der „Holzmühle Kämmeritz“. Als ich im Sommer 2011 gefragt wurde, ob ich mich bereit erkläre in diesem Film über mein Leben berichten zu wollen, überlegte ich nicht lange. Ich war kurz vor Beendigung meiner zwei Jahre andauernden Therapiezeit und spürte, dass dies eine Art “runder Abschluss” und bleibendes Zeitdokument für diesen Lebensabschnitt sein könnte. Zur Filmpremiere am 02. September 2012 wurde meine Entscheidung als richtig bestätigt. Der Film wurde liebevoll im Detail verliebt gestaltet und strahlt die aufzubringende Kraft für eine Therapie, wie auch die Hoffnung aus, die in solch einer zu erleben ist. Dokumentarfilm „Graue Löcher. Weiße Wolken“ von Ines Baumann. Die Entscheidung zu treffen, den Ausstieg aus einem krampfhaften Tun oder Empfinden anzugehen und sich …

„Drei Tage wach“ – Ein Dokumentarfilm über Partykultur und Drogenkonsum

Kokain, Ecstasy, (Meth-)Amphetamin oder LSD: Die als «Partydrogen« bezeichneten, meist illegalen Drogen werden inzwischen nicht nur innerhalb einer bestimmten Szene, sondern schicht-, alters- und geschlechterübergreifend konsumiert. Das Einnahmeausmaß unterscheidet sich individuell. Vom Gelegenheits- über den Alltags- bis hin zum Dauergebrauch sind die Formen des Konsums so vielfältig wie die Gelegenheiten, an denen dieser stattfindet. Drei Tage wach (Ausschnitt) from Medienprojekt Wuppertal on Vimeo. In dem Film werden junge Erwachsene bei ihrem Umgang mit Partydrogen begleitet. Dabei werden Gründe, Umstände, Wirkungen und Folgen des Konsums thematisiert: Wann, wie und warum nutzen junge Menschen »Partydrogen«? Welche Komplikationen, Probleme und Folgen gehen mit dem Drogenkonsum einher? Welche Auswirkungen und Konflikte hat die regelmäßige Drogeneinnahme auf Beziehungen zu PartnerInnen, FreundInnen und der Familie? Wie verlaufen Ausstiegsversuche? Welche Möglichkeiten und Hilfen gibt es für Betroffene und Angehörige? Wie werden diese Hilfen erlebt? Während ein Teil der porträtierten Jugendlichen scheinbar »alles im Griff« hat, machen sich bei anderen negative Auswirkungen des Drogenmissbrauchs bemerkbar: Das Versagen in der Schule, der Verlust des Führerscheins oder auch eine stationäre Therapie sind die Folgen, denen …