Alle Artikel mit dem Schlagwort: film

„Graue Löcher. Weiße Wolken.“ Ein Dokumentarfilm über den Ausstieg aus der Sucht.

Der Film “Graue Löcher. Weiße Wolken.“ von Ines Baumann und Ansgar Otto erzählt von drei suchtkranken Menschen, deren Leben auf unterschiedlichste Art und Weise aus den Fugen geraten ist. Ich (Sascha), Norina und Ellen nehmen die Zuschauer auf eine 45minütige Reise mit, in eine Realität von Drogen, Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit bis hin zu den großen Wendepunkten ihrer Therapien in der „Holzmühle Kämmeritz“. Als ich im Sommer 2011 gefragt wurde, ob ich mich bereit erkläre in diesem Film über mein Leben berichten zu wollen, überlegte ich nicht lange. Ich war kurz vor Beendigung meiner zwei Jahre andauernden Therapiezeit und spürte, dass dies eine Art “runder Abschluss” und bleibendes Zeitdokument für diesen Lebensabschnitt sein könnte. Zur Filmpremiere am 02. September 2012 wurde meine Entscheidung als richtig bestätigt. Der Film wurde liebevoll im Detail verliebt gestaltet und strahlt die aufzubringende Kraft für eine Therapie, wie auch die Hoffnung aus, die in solch einer zu erleben ist. Dokumentarfilm „Graue Löcher. Weiße Wolken“ von Ines Baumann. Die Entscheidung zu treffen, den Ausstieg aus einem krampfhaften Tun oder Empfinden anzugehen und sich …

Portrait: Julia Benz

Berlin zieht Kreative aus aller Welt an, doch kaum jemand spricht über die Tiefpunkte und Selbstzweifel der Künstler. Die Malerin Julia Benz will mit einer Doku zeigen, wie hart der Weg zum Kunstwerk ist. Im Zentrum der Kurzdoku “Everything Amazing – Nobody Happy” stehen die wenigen Wochen vor einer Vernissage im Urban Spree. Vor allem die Momente, in denen nicht alles glatt läuft, in denen die Selbstzweifel Überhand nehmen wurden mit der Kamera begleitet und zeigen so ein intensives Porträt des Schaffensprozesses von Julia Benz. Gerade im kreativen Spannungsfeld Berlin herrscht ein immenser Druck auf junge Künstler, doch nur selten wird der rote Vorhang zur Seite geschoben und ein genauer Blick auf den kreativen Schaffensprozess geworfen, zu dem Frustration und Kampf unweigerlich dazugehören. Dieser Film soll diesen ominösen Deckmantel lüften. Dabei geht es darum, dass nicht immer alles glatt läuft, sondern um die Momente zwischen dem Beginn und dem Ende der fertigen Arbeit. Es geht um die Momente die mitten im Prozess hervor kommen, wenn die Selbstzweifel kommen, die nunmal zum Dasein eines Künstlers gehören. …