Fotografie
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Sundowns.

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Fotografien: Sascha Gawrilow, 2011 - 2014

Wenn ich auf manchen Spaziergängen am Abend den Stillstand und die Ruhe finde, einfach so stehen bleibe, die sanften Küsse der Sonne auf den Horizont fühle und eine Aura in mir, ganz nah dem Herzen, wohlsam und befreiend spüre, dann gilt mein Blick nicht mehr nur dem Weg oder meinem Ziel. Finde mich wieder mitten im Jetzt, blicke in die Ferne und ganz tief in mich hinein, atme die Frische und den klaren Duft der abendlichen Luft, ganz langsam und jeden Atemzug wahrnehmend, ein und wieder aus. Verliere dabei in jedem Moment der Zärtlichkeit keinen Gedanken daran wieviel Verzweiflung, Last und fehlender Mut hinter meinem Rücken liegt. Will mich nur an Wärme, Freude und grenzenloser Liebe erinnern. Meine Sicht fliegt über dieses Leben, wie die Wolken sanft daher. Das weiche Licht, welches das Ende und zugleich den Anfang des Tages mit einem Farbenspiel besiegelt, umhüllt mich und schließt mich ein, in all seine Facetten. Bestätigt meine Zweifel und zugleich die Zuversicht. Schenkt mir diesen klaren Sinn von alledem was war, ist und noch kommen wird. Ob grau, bunt, glatt oder rauh. „Der Lebenswert und Lebenssinn findet sich wieder hinter all deinen Zweifeln, inmitten deiner Liebe zum Leben“, flüstert mir das Firmament leise ins Herz, während es mich loslässt, um meinen Weg fortzuführen, unter all den warmen Farben, bevor mich die Dunkelheit der Nacht die Orientierung verlieren lässt …

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