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Saltare.

Foto: Sascha Gawrilow, Selbstportrait 2015

Weil wir es uns hin und wieder verdient haben, mittendrin zu stehen, mittendrin in diesem Leben. Es spüren zu dürfen mit all seiner Kraft, auf den Wellen von wummernden Basslines und psychedelischen Melodien. Inmitten von Menschen die in jenem Augenblick auf der gleichen Welle surfen, das selbe Glück empfinden. Das Leben ist vielleicht nicht immer bunt, wir alle sind nicht immer eins und gerade deshalb sollten wir diese farbigen Momente nicht ignorieren, wenn wir drohen uns im Trott von alltäglicher Griesgrämigkeit zu verlaufen. Denn gerade diese Erinnerungen inmitten des Mittendrins sind es, die uns halten wenn wir fallen. Und wie schade wäre es doch, wenn wir fallen und fallen und nichts käme in den Kopf, was uns sagen würde: “Blick nach vorne, auch wenn mancher Sturm die Tränen aus den Augen lockt. Blick nach vorn und finde die nächste perfekte Welle mit Menschen die sich auf der selbigen befinden.” Und vielleicht sind es wieder nur ein paar Momente die es uns erlauben aufzutanken. Aber genau das ist es, dieses Surfen, dieses Fallen, dieses Hoch und Runter welches das Mittendrin ausmacht. Wir sind dabei, mal im Abseits stehend, und eben doch mittendrin. Wild tanzend mittendrin im Leben. Und so finden wir wieder zurück in unsere Realität und merken vielleicht wie nah wir all dem sind, während die Musik im Tanz die Tränen küsst.

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