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Musik.

Es gibt Dinge, die lassen sich scheinbar nicht in Worte fassen. Scheinbar unaussprechlich. Scheinbar unsagbar. Scheinbar! Denn es gibt sie – die Musik.

Musik, die es schafft, diese vermeintlich unaussprechbaren Dinge in Form von Noten und treffenden Lyrics widerzuspiegeln. Musik, die sich auf mein Ohr legt, um mich zu schützen. Musik, die sich mit feinster Melodik, elektrisierenden Vocals und getrieben vom sanften, rhythmischen Bass durch meine Adern bis ins Herz drückt. Musik, die sich ihren Weg durch alle Sinne bahnt. Musik, die vermeintlich Gedanken lesen kann, diese entknotet, wenngleich sie weder Anfang noch Ende kennt. Musik, die in mir das natürliche Bedürfnis erweckt, meine Arme gen Himmel zu strecken, mich heiser zu schreien und zugleich in ihr schweigend – sprachlos – zu versinken. Musik, die mich trägt und mich zugleich fallen lässt. Musik, die schmerzt, ohne zu verletzen. Musik, die tröstet, ohne zu heilen. Musik, die mich in diesen Momenten so paralysiert, dass ich den Himmel auf Erden spüre!

Wahrhaft!

Kategorie: Texte

von

Sascha Gawrilow, geboren am 03. November 1979 im brandenburgischen Frankfurt an der Oder, heute in Leipzig lebend. Ist gelernter Maler sowie staatlich anerkannter Erzieher. Wortsuchend, laienphilosophisch, fotografisch, naturverbunden, kreativ und veloverliebt ist er als Freigeist in der Wortfinderei, Laienphilosophie, Suchtprävention und als Schreiberling tätig und ist ein überaus begeisterter Radfahrer.

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