Unterwegs
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Am Kulkwitzer und Cospudener See.

Unser Fahrradgespann auf der „Tour de Kulki“

Camping am Kulkwitzer See und ausgiebige Radltouren im und um das Leipziger Neuseenland. Ein Kurztrip, der wieder einiges an Eindrücken hinterlassen hat. Ein Dank geht an meine Tourbegleitung Ronald, der in den vergangenen Tagen nicht nur Unmengen an Geduld und Ausdauer aufbringen musste, sondern es zudem auch realisierte, dass wir nicht ganz auf kulinarische Genüsse einer guten Hausmannskost verzichten mussten. Und was ist natürlich das Beste am Ende einer jeden absolvierten Tour? – Die nächste steht schon am Start, denn der Sommer ist noch nicht vorbei…

In den frühen Morgenstunden starteten wir unsere Tour in Gera, immer dem Elsterradweg Richtung Leipzig entlang. Die Fahrräder bepackt mit Zelt, Isomatten und sonstigen Utensilien für unser geplantes Camping am Kulkwitzer See im Leipziger Neuseenland. Es war meine erste mehrtägige Radtour mit Begleitung, denn mein alter Kumpel Ronald ging das Experiement ein, mit mir diese Fahrt zu absolvieren. Bisher unterahm ich meine Radwanderungen doch eher allein aus „inspirativen“ und spirituellen Gründen. So war es für mich schon etwas Besonderes unterwegs einen Gesprächspartner zu haben und zu erkunden, wie sich diese Radreise kommunikativ und zwischenmenschlich entwickeln wird.

Im Schlosspark Moritzburg, Zeitz.

Die kleineren Hügel und Erhebungen auf dem ersten Abschnitt unserer Tour haben wir ganz flott gemeistert bis wir nach ungefähr anderthalb Stunden das erste Etappenziel in Zeitz erreichten. Die weiteren 50 Kilometer ließen uns locker über das flache sächsiche Land Richtung Pegau und schließlich hinein in das Neuseenland radeln und ließen uns hier und da verweilen, um manche schöne Anblicke dieser Gegend genießen. Die ersten Bademöglichkeiten am Wasser des Cospudener Sees nutzten wir auch gleich für eine ordentliche Abkühlung bei den immerhin knapp über 30° Grad am Anfahrtstag.

Impressionen am Wegesrand liesen uns hier und da anhalten und einmal durchatmen.

Tour de Kulki - Juli 2016-18 (Large)

Erste Abkühlung im Cospudener See bei immerhin ganztägig sonnigen 30° (+).

Trotz der erdrückenden Hitze kamen wir doch gut gelaunt und immer noch ziemlich fit gegen 20.00 Uhr auf dem Campingplatz am Kulkwitzer See an. An der Rezeption wurden wir freundlich empfangen und konnten uns sofort ein lauschiges Plätzchen für unser Zeltquartier für die nächsten 2 Nächte suchen. Das Zelt war schnell aufgebaut und der Einweggrill (nicht gerade ökologisch – aber der Hunger), den wir zuvor noch schnell samt Bratwürste besorgt hatten, war schnell ausgepackt und grillbereit. Nach der Verköstigung von Wurst und Kattoffelsalat debattierten wir noch über Gott und die Welt und ganz schnell wurden die Augen dann doch langsam schwerer.

Ankunft am Abend am Kulkwitzer See. Es roch schon verdammt nach Camping. Einfach wunderbar!

Die Nacht verlief zwar recht ruhig, doch viel es schwer wirklich einen tiefen Schlaf zu finden. Die Wärme des Tages kühlte sich nicht wirklich ab und so ging die Nacht ziemlich schnell in den nächsten Tag über. Für Tag 2 war unsere Tour um den Cospudener See und ein Ausflug in die Leipziger Stadt geplant. Da auch dieser Tag wieder einmal an der 30° Grad-Marke kratzte hielten wir doch sehr oft an und suchten Erfischung im kalten Nass. Letztlich haben wir unsere Planungen aber denoch umgestetzt und haben diesen Tag nicht im Schatten verschlafen. Wir wurden belohnt mit einem tollen Ausblick von der Bistumshöhe am Cospudener See, schöner Natur, einem italienischem Eis und ganz viel Schwimmereien zwischendurch. Es war ein ziemlich toller Tag.

Ein Aufstieg auf die Bistumshöhe am Cospudener See nutzten wir, um die ganze Pracht des Leipziger Umlandes zu genießen.

Am Abend fanden wir noch Entspannung von den Strampeleien und Strapazen des Tages am Kulkwitzer See, nahe unseres Campingplatzes. Es offenbarten sich wunderbare Lichter des Sonnenuntergangs und wir ließen uns es nicht nehmen diesem entgegn zu schwimmen. Einfach herrlich diese Momente!

Sonnenuntergang am Kulkwitzer See. So wow!

Nun stand auch schon wieder der Rückreisetag an. Es waren wunderbare (und vor allem warme) Tage am Kulkwitzer und Cospudener See. Tolle Momente, viele Gespräche und am Ende der kleinen Reise doch zwei ziemlich kaputte Typen. – Und was bleibt da zum Ende zu sagen? Wie schon zu Beginn erwähnt: Die nächste steht schon am Start, denn der Sommer ist noch nicht vorbei… – Bis dahin: Gut Tritt!

Tour de Kulki - Juli 2016-32 (Large)

Kategorie: Unterwegs

von

Sascha Gawrilow, geboren am 03. November 1979 im brandenburgischen Frankfurt an der Oder, heute in Leipzig lebend. Ist gelernter Maler sowie staatlich anerkannter Erzieher. Wortsuchend, laienphilosophisch, fotografisch, naturverbunden, kreativ und veloverliebt ist er als Freigeist in der Wortfinderei, Laienphilosophie, Suchtprävention und als Schreiberling tätig und ist ein überaus begeisterter Radfahrer.

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