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„Drei Tage wach“ – Ein Dokumentarfilm über Partykultur und Drogenkonsum

Kokain, Ecstasy, (Meth-)Amphetamin oder LSD: Die als «Partydrogen« bezeichneten, meist illegalen Drogen werden inzwischen nicht nur innerhalb einer bestimmten Szene, sondern schicht-, alters- und geschlechterübergreifend konsumiert. Das Einnahmeausmaß unterscheidet sich individuell. Vom Gelegenheits- über den Alltags- bis hin zum Dauergebrauch sind die Formen des Konsums so vielfältig wie die Gelegenheiten, an denen dieser stattfindet.

In dem Film werden junge Erwachsene bei ihrem Umgang mit Partydrogen begleitet. Dabei werden Gründe, Umstände, Wirkungen und Folgen des Konsums thematisiert: Wann, wie und warum nutzen junge Menschen »Partydrogen«? Welche Komplikationen, Probleme und Folgen gehen mit dem Drogenkonsum einher? Welche Auswirkungen und Konflikte hat die regelmäßige Drogeneinnahme auf Beziehungen zu PartnerInnen, FreundInnen und der Familie? Wie verlaufen Ausstiegsversuche? Welche Möglichkeiten und Hilfen gibt es für Betroffene und Angehörige? Wie werden diese Hilfen erlebt? Während ein Teil der porträtierten Jugendlichen scheinbar »alles im Griff« hat, machen sich bei anderen negative Auswirkungen des Drogenmissbrauchs bemerkbar: Das Versagen in der Schule, der Verlust des Führerscheins oder auch eine stationäre Therapie sind die Folgen, denen sich die jungen Leute in dem Film stellen müssen.
Den Filmemachern liegt es fern, belehrend oder handlungsanweisend in das Geschehen einzugreifen, ihr Anliegen ist es vielmehr, die Realität so nah und dicht wie möglich abzubilden. Damit werden eine wertfreie Annäherung und ein unverfälschter Einblick in das Leben der ProtagonistInnen und ihren Drogengebrauch ermöglicht.
Im Bonusfilm »Crystal, Tag und Nacht« kommen junge NutzerInnen von Crystal Meth zu Wort und schildern ihren Umgang mit der Droge. In dem Bonusfilm »Was ist drin?« geht es um alternative Präventions- und Aufklärungskonzepte wie »Safer Use« und »Drug-Checking« in der Schweiz mit Hilfe von Drogenaufklärungsorganisationen, unter anderem dem deutschsprachigen Internetforum »eveundrave.net«.

 

medienprojekt wuppertal tag und nacht
„Drei Tage wach“
Ein Dokumentarfilm über Partykultur und Drogenkonuom
Gesamtlauflänge: 156 min, Projektleitung: Daniel Che Hermann, Medienprojekt Wuppertal, 2013.
Filmbestellung sowie Ausleihe, Infos und Lizenzarten bei Medienprojekt Wuppertal

Kategorie: Projekte

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Sascha Gawrilow, geboren am 03. November 1979 im brandenburgischen Frankfurt an der Oder, heute in Leipzig lebend. Ist gelernter Maler sowie staatlich anerkannter Erzieher. Wortsuchend, laienphilosophisch, fotografisch, naturverbunden, kreativ und veloverliebt ist er als Freigeist in der Wortfinderei, Laienphilosophie, Suchtprävention und als Schreiberling tätig und ist ein überaus begeisterter Radfahrer.

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