Alle Artikel in: Projekte

Lebe unabhängig – Bewusst ohne Drogen

Über die Wichtigkeit von suchtpräventiver Arbeit und die Förderung eines bewussten und verantwortungsvollen Umgangs mit Alltagsdrogen durch präventive Angebote im Rahmen des Projektes „Lebe unabhängig – Bewusst ohne Drogen“ Der Grundgedanke des Projektes Hinsichtlich der zu absolvierenden Facharbeit zum Abschluss meiner Erzieherausbildung, habe ich mich im Sommer 2017 für das Thema der Suchtprävention entschieden, da sich die Aufgabe der Förderung eines verantwortungsvollen und -bewussten Umgangs mit Alltagsdrogen als kontinuierliche Herausforderung auch in der pädagogischen Arbeit darstellt. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene haben heutzutage oftmals schon frühzeitig erste Kontakte und Erfahrungen mit mit dem Konsum von Genuss- und Rauschmitteln, welcher stets pädagogisch durch entsprechende Aufklärungsarbeit zu begleiten gilt. Um glücklich zu sein müssen Herausforderungen gelingen. Man kann sich sein „Lebenspaket“ nicht immer aussuchen, aber man kann sich bewusst für das Lebenskonzept „Glücklichsein“ entscheiden. Mathias Wald, Sprecher für Suchtprävention, Fulda 2017 Die Grundlage Betrachtet man sich explizit die Zahlen in Deutschland ist festzustellen, dass der Anstieg von Konsumenten illegaler Drogen, wie z.B. Crystal Meth und Cannabis, auch weiterhin ansteigt. Dem gegenüber steht fortwährend der hohe Stellenwert von …

Erlebnispädagogische Woche in Kloster bei Saalburg.

„Zusammenkommen ist ein Anfang, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ist Erfolg.“ (Henry Ford) Vom 14.08. bis zum 19.08.2016 erlebten wir Schüler der Klassen E14/1 und E14/2 der SBBS Gesundheit, Soziales und Sozialpädagogik Gera ein ganz besonderes Ereignis in unserer Erzieherausbildung. – Einige fieberten schon eine geraume Zeit darauf hin. – Es hieß die erlebnispädagogische Woche in Kloster bei Saalburg oder in Plothen zu absolvieren. In der Erlebnispädagogik geht es darum konkrete und gemeinsame Erfahrungen in der Gruppe zu sammeln und Möglichkeiten zu bieten über individuelle und ganzheitliche Aktionen eigene Fähigkeiten, wie zum Beispiel in der Kooperations- und Teamfähigkeit zu stärken oder aber auch körperliche Leistungen auszutesten und zu erfahren. Dafür bekamen wir in Kloster bei Saalburg definitiv die Möglichkeit … Zu Beginn der Woche konnte man noch hier und da noch kleine Unsicherheiten und Differenzen zwischen den Gruppen, bzw. den Klassen verspüren. Jedoch konnten diese kleinen „zwischenmenschlichen Hürden“ schon nach den ersten gemeinsamen Aktionen, angeleitet durch unsere Teamer des Seesport und Erlebnispädagogischen Zentrums Kloster, in den ersten Stunden abgebaut werden. Von der ersten Minute an, …

„Graue Löcher. Weiße Wolken.“ Ein Dokumentarfilm über den Ausstieg aus der Sucht.

Der Film “Graue Löcher. Weiße Wolken.“ von Ines Baumann und Ansgar Otto erzählt von drei suchtkranken Menschen, deren Leben auf unterschiedlichste Art und Weise aus den Fugen geraten ist. Ich (Sascha), Norina und Ellen nehmen die Zuschauer auf eine 45minütige Reise mit, in eine Realität von Drogen, Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit bis hin zu den großen Wendepunkten ihrer Therapien in der „Holzmühle Kämmeritz“. Als ich im Sommer 2011 gefragt wurde, ob ich mich bereit erkläre in diesem Film über mein Leben berichten zu wollen, überlegte ich nicht lange. Ich war kurz vor Beendigung meiner zwei Jahre andauernden Therapiezeit und spürte, dass dies eine Art “runder Abschluss” und bleibendes Zeitdokument für diesen Lebensabschnitt sein könnte. Zur Filmpremiere am 02. September 2012 wurde meine Entscheidung als richtig bestätigt. Der Film wurde liebevoll im Detail verliebt gestaltet und strahlt die aufzubringende Kraft für eine Therapie, wie auch die Hoffnung aus, die in solch einer zu erleben ist. Dokumentarfilm „Graue Löcher. Weiße Wolken“ von Ines Baumann. Die Entscheidung zu treffen, den Ausstieg aus einem krampfhaften Tun oder Empfinden anzugehen und sich …

Alkohol- und Drogenabhängigkeit: Präventionsarbeit und -projekte

Seit 2011 trete ich mit meiner Geschichte an die Öffentlichkeit. War mir anfänglich sicherlich noch ziemlich unwohl dabei, war ich mir doch sicher, den richtigen Weg zu gehen. Hab ich mich damals, in Zeiten der Therapie und der Neuorientierung, zwar schon langsam herantasten können, mit dem stetig wachsenden Gefühl, dass dies gut ist was ich tat, doch konnte ich ja nicht erahnen, dass A: Diese Zeit auch irgendwann einmal wieder ein “Ende”, im Sinne von Platz schaffen um die weiteren Schritte zu gehen, hat, sowie B: dass sich diese Sache letztendlich doch so stark etabiliert und Anerkennung findet. War ich doch eigentlich in der Annahme, dass dies schon viele andere taten. – Darüber sprechen. – Darüber sprechen und “fachsimpeln” wie schlecht dies doch sei, wie man sich doch letztlich selbst zerstört und all die ganzen anderen seltsamen Floskeln, die man eh schon überall nachlesen kann und zu hören bekommt. Doch alles kam ganz gegensätzlich meiner Erwartungen. Vielleicht liegt es daran, dass ich eben noch nicht ausehe wie ein “typischer” Abhängiger, wie er gerne in den …

„Drei Tage wach“ – Ein Dokumentarfilm über Partykultur und Drogenkonsum

Kokain, Ecstasy, (Meth-)Amphetamin oder LSD: Die als «Partydrogen« bezeichneten, meist illegalen Drogen werden inzwischen nicht nur innerhalb einer bestimmten Szene, sondern schicht-, alters- und geschlechterübergreifend konsumiert. Das Einnahmeausmaß unterscheidet sich individuell. Vom Gelegenheits- über den Alltags- bis hin zum Dauergebrauch sind die Formen des Konsums so vielfältig wie die Gelegenheiten, an denen dieser stattfindet. Drei Tage wach (Ausschnitt) from Medienprojekt Wuppertal on Vimeo. In dem Film werden junge Erwachsene bei ihrem Umgang mit Partydrogen begleitet. Dabei werden Gründe, Umstände, Wirkungen und Folgen des Konsums thematisiert: Wann, wie und warum nutzen junge Menschen »Partydrogen«? Welche Komplikationen, Probleme und Folgen gehen mit dem Drogenkonsum einher? Welche Auswirkungen und Konflikte hat die regelmäßige Drogeneinnahme auf Beziehungen zu PartnerInnen, FreundInnen und der Familie? Wie verlaufen Ausstiegsversuche? Welche Möglichkeiten und Hilfen gibt es für Betroffene und Angehörige? Wie werden diese Hilfen erlebt? Während ein Teil der porträtierten Jugendlichen scheinbar »alles im Griff« hat, machen sich bei anderen negative Auswirkungen des Drogenmissbrauchs bemerkbar: Das Versagen in der Schule, der Verlust des Führerscheins oder auch eine stationäre Therapie sind die Folgen, denen …