Monate: März 2015

In der Stille der Worte.

Wenn Worte und Gedanken durch Stift und Papier auf ihrem Weg durch uns zum Ziel werden, weil wir nicht gefangen bleiben, in Blicken die nicht weiter reichen, als das Auge eben sieht. Wenn der Traum wahr werdend ist, der dich durch den Horizont erweiternd, weg von dir, hin zu Worten treibt, in denen man nicht gefangen ist und bleibt, weil sie weiter reichen als das Auge sieht. Wenn der Platz wahr werdend wird, an den das Herz flieht, wenn er sich in dessen Be-schreibung unbegreiflicherweise offenbart: Dann wird Hoffnung, Wort für Wort, durch hoffnungsvolle Worte echt werdend zu echter Hoffnung. Wenn Worte auf ihrem Weg zum Ziel durch uns lebendig werden – dann wirken wir durch sie be-lebend, weil wir uns in ihnen unsere Hoffnung be-schreibend offenbaren.

In der Stille der Worte.

In der Stille der Worte. Wenn Worte und Gedanken durch Stift und Papier auf ihrem Weg durch uns zum Ziel werden, weil wir nicht gefangen bleiben, in Blicken die nicht weiter reichen, als das Auge eben sieht. Wenn der Traum wahr werdend ist, der dich durch den Horizont erweiternd, weg von dir, hin zu Worten treibt, in denen man nicht gefangen ist und bleibt, weil sie weiter reichen als das Auge sieht. Wenn der Platz wahr werdend wird, an den das Herz flieht, wenn er sich in dessen Be-schreibung unbegreiflicherweise offenbart: Dann wird Hoffnung, Wort für Wort, durch hoffnungsvolle Worte echt werdend zu echter Hoffnung. Wenn Worte auf ihrem Weg zum Ziel durch uns lebendig werden – dann wirken wir durch sie be-lebend, weil wir uns in ihnen unsere Hoffnung be-schreibend offenbaren. Manchmal aber bleiben die Seiten weiß in dieser Stille. In diesen Momenten des Schweigens. In der Suche nach Ausdruck. In einer Zeit in der sich so viel bewegt, in der soviel Um- und Aufschwung meinen Alltag beherscht. In einer Zeit in der ich …

Silva.

Ich gehe durch den Wald, vorbei an den Hunderten von Bäumen. Federe über den Waldboden, kann spüren, wie er unter meiner Last nachgibt. Die Kälte zieht mir um die Nase. Sie gibt mir meine Sinne wieder, lässt mich das Leben ein- und wieder ausatmen. Es formen sich wieder klare Linien in meinem Kopf. Also nehm’ ich all’ meine Sorgen, knote sie fest zusammen und hänge sie am nächst besten Ast auf. Da hängen sie nun, ich seh’ sie mir ein letztes Mal an, dann dreh ich mich um und gehe. Meine Sorgen, meine Ängste, meine Zweifel, alles Schlechte, das meinen Kopf beladen hat, lass ich dort hängen. Dort machen sie sich gut, vielleicht will sie jemand anderes beim vorbeigehen mitnehmen. Ich komme tiefer und tiefer in den Wald hinein und muss schmerzlich feststellen, dass ich mit meinem überladenen Geist nichts mehr wirklich erkennen konnte – nun bin ich überwältigt von dieser Schönheit. Bewundere den Einfall des Lichts, genieße die Sonnenstrahlen, die auf meinen Augen tanzen. Und mit ihnen breitet sich eine wohlige Wärme in mir …

Helden.

Foto: Sascha Gawrilow Wir sind es: Jeder Einzelne von uns ist einer. Jeder, der stehen bleibt in den Stürmen des Lebens. Jeder, der wieder aufsteht nach dem Fall. Jeder, der aus Fehlern lernen kann. Jeder, der nicht aufgibt seinen Zielen entgegen zu laufen. Jeder, der an seinen Träumen festhält. Jeder, der seinem Herzen vertrauen kann. Jeder, der Schwachen, wie auch gefallenen Starken helfen kann. Jeder, der voll und ganz Mensch ist und vor allem er selbst. Sei dein eigener Held, so kannst Du ein Helden für andere sein. – Wir sind Helden, allesamt! Ist das nicht heldenhaft?

Leidenstänze.

Wir tanzen alle gemeinsam und sind Teil des Ganzen. Wenn wir bereit sind, uns vom Leben überraschen zu lassen, lernen wir die Schritte, die uns schweben lassen. Jeden Tag wird uns etwas geschenkt, jeden neuen Morgen legt das Leben seinen Schatz in unsere Hände und bittet uns gut darauf Acht zu geben. Oftmals merken wir nicht, wie kostbar die Fracht ist, die wir mit uns tragen. Wir vergessen die Schönheit der Dinge, wenn wir fallen. Wenn uns das Schicksal auf Proben stellt und an Grenzen stossen lässt. Wir vergraben unsere Köpfe im schwersten Kissen, das greifbar ist und lassen den grauen Himmel über uns regieren. Der Regen fällt und jeder Tropfen auf den Kopf. Jeder Blitzschlag trifft ins Herz und wir schwimmen im Strom, schwimmen mit unserem Schmerz. Es ist wichtig, dass wir dann den Tränen den Zufluss zum Wasser ermöglichen, um unsere Seele leichter zu machen. Sie braucht diese Streicheleinheit von Zeit zu Zeit. Auch wenn wir als Könige unseres Leids nicht bemerken, wie wohltuend diese kleine Geste sein kann. Uns selbst gut tun. …

Künmstlerhaus, Weimar

Volare.

Manchmal vergesse ich diesen Zustand durch tiefe Freude und Losgelöstheit. Vergesse manche Ansprüche die mich immer weiter streben lassen. Verliere meine Person in einer endlosen Suche nach strahlenden Farben in schwarzen Bildern aus Schatten an kalten Mauern die mir den Weg versperren. Manchmal stehe ich einfach nur da, ganz regungslos, fast hilflos, mit einem schweren Atem, während delikate Fragen auf mich einprasseln, mich jegliche Antworten vergessen lassen. Doch bald wird das Vergessen kommen. Das Vergessen der Fragen. Das Vergessen dieses Zustandes. Das Vergessen des Geschehenen. Das Vergessen in einer Zeit des Verschmelzens in eine Einheit mit der Gegenwart im reißenden Strom von Motivation und Euphorie Richtung Zukunft zu neuer Kraft, die Mauern durchbricht und ich mich treiben lässt. Und dann verspüre ich hin und wieder diese Sehnsucht nach jener zauberhaften desillusionierenden Assoziation die da umherschwebt. Nach dieser, die ich im Kopf habe. Sie dort umher fliegt, keinen Halt findend und sich nicht realisiert in dieser Realität. Suche einen Mittelpunkt von dem alle Türen abgehen. Suche wiederholt den roten Faden, der die Themen verknüpft. Suche das …