Monate: Februar 2014

“Wenn Worte überflüssig werden, weil der Augenblick bis an den Rand mit Sinn gefüllt ist, beginnt das Leben unwiderstehlich von sich zu erzählen und führt uns mitten hinein in faszinierende Geschichten – wenn wir nur lauschen.” Hans Kruppa

Willkommen zurück.

Ich sitze hier auf der Veranda, umhüllt von der Nacht. Das leuchtende Kreuz oben auf der fernen Kirchenkuppel sendet ein beruhigendes Licht auf die Erde, welches ich so sehnlichst an stillen Abenden mag. Es strahlt hindurch der leeren Kronen jener Bäume, die sich bald erneut mit neuer Kraft in saftigstes Grün hüllen. Ich rieche die ersten Ankündigungen des nahenden Frühlings. Kann die Freude spüren, die mich wieder weiter streben lässt. So unfassbar schnell verging die Zeit der kalten Monate, die ich kaum vernahm und sie sich doch in mancher Stunde schmerzlich tief in meine Seele bohrten, um die Zeit in einen kargen lähmenden Stillstand zu versetzen. Und doch sind sie vorbei. Fühlbar so als begannen sie erst in der letzten Woche und ziehen nun schon wieder weiter. Und es steigt von Tag zu Tag die große Hoffung einer dieser ersten bunten, duftenden Blüten am Wegesrand zu sehen, um mich niederzuknien und sie einfach nur leicht und zart zu berühren und ein “Willkommen zurück” zu flüstern. Tag für Tag brennt wieder mehr dieses Feuer in mir, …

Noch immer ist eine Erinnerung hier an die Zeit mit dir die schöner war als sie heute ist und doch möcht´ ich leben für heute und nicht im gestern Gestern ist, was du über Vergangenheit erzählen kannst und gern erzählen würdest. Heute ist, was du morgen über gestern erzählst, also überleg schnell, was du morgen über gestern erzählen willst, denn heute wird zu schnell gestern, wenn du zu schnell denkst und zu langsam fühlst.

Was es ist. Ohne jede Hoffnung allein zu sein. Zu wissen daß man letztlich allein sein wird und dennoch zu lieben mit allen Hoffnungen. Das ist es.

Ich habe drei Worte.

Die Welt schaut für mich manchmal aus, wie ein Blick durch beschlagene Fensterscheiben, und das einzige, was mich manchmal erkennen lässt, dass ich lebe ist Adrenalin – und Du. Denn wenn ich an dich denke, dann zeigst du mir, wie ich meine beschlagenen Fensterscheiben öffnen kann, um mir eine klare Sicht der Dinge zu verschaffen. Und wenn ich an dich denke, dann zeigst du mir, wie ich die frische Morgenluft im tiefsten Winter durch meine Lungenflügel strömen lassen und genießen kann, wie ich es zu betrachten habe, um es als Wassereis zu deklarieren. Und ich denk an dich, denn ich denk an dich. Immer dann wenn ich mich inmitten der Menschenmassen verliere, immer dann, wenn ich meine Augen schließe um die Welt mit anderen Augen zu sehen, immer dann, wenn mein starrsinniger Kopf Wände einzurennen versucht. Und das tut er dann, wenn ich an dich denke und ich merke, das du irgendwo, aber nicht neben mir stehst. Das du irgendwo, aber nicht bei mir bist. Das ich irgendwo, aber nicht in deiner Nähe bin. Das …

dear-photograph: Dear Photograph,It was 70 years ago when my mother dipped her toes in Lake Cavloc, Switzerland along side her father and sister. Beauty was all around them and so were the echoes of youth. My mother’s view has changed now that she lives in a nursing home. Wouldn’t it have been something if the waters they had danced in had washed the fountain of youth over them…Peter

Freunde für´s Leben.

Ein Ende ist immer eine zwiespältige Sache. Meist mit Traurigkeit verbunden, manchmal auch mit Erleichterung, oft mit Fragen nach dem Warum oder Woher und selten mit Freude. – Wenn Freunde aus deinem Leben verschwinden, wenn ewig Bestand geglaubtes plötzlich zerbricht… Das Ende einer Freundschaft ist ein unergründliches Ding. Vorher schwer zu bestimmen und meist verpasst man den Zeitpunkt um es für sich selbst zu realisieren, es wahrzunehmen und letztendlich zu akzeptieren. Unverhofft kommt so etwas selten, aber oft will man es einfach nicht wahr haben. Wie sehr es schmerzt, das hängt wohl auch davon ab, wie intensiv diese Freundschaft einst war. War es das, was man unter einem “besten Freund” versteht, an den man fest geglaubt hat, festgehalten hat, bis man schließlich ernüchtert einsehen musste, dass es mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten gab, dann schmerzt das Ende um so mehr. Enden sind eine unschöne Sache. Vielleicht sollte man sie einfach verbieten, aber dann würde ja alles ewig im Zustand der Ruhe bleiben und das Leben steckt nun mal voller Bewegung. Ein Ende kann auch ein Anfang …

Kompass.

Vielleicht habe ich doch hier und da zu viel Höhenluft geschnuppert, die Nase zu hoch ins strahlende Lebenslicht gehalten, mich der Euphorie haltlos hingegeben. Das kann sicherlich ganz gut sein. Wer tut das nicht auf diesem oder jenen Stück seines “Walk of life”? Nein, ich bin mir selbst nicht sauer, dass ich des öfteren einmal stolpere und mir dabei eine blutige Narbe im Herzen heran ziehe. Denn ich weiß: Jede einzelne ist ein Zeugnis von Schwäche die nicht nur stärkt, sondern auch bildet. Umso bewusster kann ich die Nase empor heben, wenn mich der nächste Freudensturm erreicht, immer damit rechnend wieder bluten zu müssen, dessen ungeachtet jedoch der Lebensfreude den Vorrang zu lassen. Glücklich ist, wer sein Schicksal nie als Schlag empfindet, sondern als Chance sein Leben zu gestalten. So manches im Leben zwang mich auf die Knie. So manches im Leben vergesse ich wohl nie. Doch eines lehrte mich das Leben immer wieder neu, es ist nicht wichtig, ob dich etwas zu Boden drückt. Wichtig ist, dass du immer wieder neu das Aufstehen lernst. …

Träumen.

Von Träumen, Wünschen, Vorstellungen und Hoffnungen. Als Kind träumten wir vom Erwachsensein. Von Abenteuern. Von Traumberufen. Kindheitsträume prägten uns. Die Augen glitzerten vor Aufregung wenn wir ganz und gar überzeugt von anderen Welten berichteten. Welten die man sich noch selbst erträumt hat und von denen wir begeistert erzählten und sie beschrieben. Von rosa Wolken, dem fliegen können oder einfach nur Weltfrieden. Kinderträume machen das Leben spannend und geben immer wieder Kindern Mut. Aber dann wird man älter. Hat immer noch Träume. Als Jugendlicher fühlt man sich zu höherem bestimmt. Zu Erfolg, zum berühmt sein oder davon Geld zu haben und auf einer Bühne zu stehen. Alles haben zu können und für nichts ernsthaft arbeiten zu müssen. Doch diese Träume sind eigentlich nur Fantasien. Fantasien um der Realität nicht ins Auge blicken zu müssen. Ist es nicht das, warum wir Träumen? Geben uns nicht gerade diese Träume oder Fantasien Orientierung und Ziele? Machen uns im fliegen bodenständig? – Doch ehe wir kapieren, dass die meisten dieser utopischen Wünsche nicht in Erfüllung gehen werden zerplatzen diese Träume …

Träumen.

Von Träumen, Wünschen, Vorstellungen und Hoffnungen. Als Kind träumten wir vom Erwachsensein. Von Abenteuern. Von Traumberufen. Kindheitsträume prägten uns. Die Augen glitzerten vor Aufregung wenn wir ganz und gar überzeugt von anderen Welten berichteten. Welten die man sich noch selbst erträumt hat und von denen wir begeistert erzählten und sie beschrieben. Von rosa Wolken, dem fliegen können oder einfach nur Weltfrieden. Kinderträume machen das Leben spannend und geben immer wieder Kindern Mut. Aber dann wird man älter. Hat immer noch Träume. Als Jugendlicher fühlt man sich zu höherem bestimmt. Zu Erfolg, zum berühmt sein oder davon Geld zu haben und auf einer Bühne zu stehen. Alles haben zu können und für nichts ernsthaft arbeiten zu müssen. Doch diese Träume sind eigentlich nur Fantasien. Fantasien um der Realität nicht ins Auge blicken zu müssen. Ist es nicht das, warum wir Träumen? Geben uns nicht gerade diese Träume oder Fantasien Orientierung und Ziele? Machen uns im fliegen bodenständig? – Doch ehe wir kapieren, dass die meisten dieser utopischen Wünsche nicht in Erfüllung gehen werden zerplatzen diese Träume …