Monate: November 2013

Die kleinen Dinge Es ist vielleicht das gute Gespräch mit einem Freund. Es ist vielleicht die heiße Tasse Kaffee, die alles wieder ein bisschen besser macht. Es ist vielleicht der Sonnenstrahl, der deine Nase kitzelt oder das Zwitschern der Vögel an einem sonnigen Morgen. Es ist vielleicht das leise Plätschern des Regens, das manchmal ein bisschen klingt wie Applause. Es ist vielleicht der bunte Regenbogen, der den grauen Himmel ein bisschen schöner macht. Es ist vielleicht der Sonnenauf- oder untergang, der den Himmel kunterbunt färbt und dir ein bisschen Hoffnung schenkt. Es ist vielleicht der klare Sternenhimmel, der dich träumen lässt. Es ist vielleicht die Wolke, in denen du verschiedene Figuren erkennst und damit auch gleich das Kind in dir. Es ist vielleicht das Lächeln eines Fremden oder die unauffällige, flüchtige Berührung eines Freundes, die den Tag ein bisschen schöner macht. Es ist vielleicht das heiße Bad oder der ruhige Abend auf der Couch bei einem Glas Wein, der dich den ganzen Alltagsstress wieder vergessen lässt. Es ist vielleicht das unverhoffte grüne Blatt an deiner Zimmerpflanze, die du …

Etwas realistisch zu sehen kann in verträumten Zeiten ziemlich ernüchternd sein. Jedoch auf langfristige Sicht kann diese realistische Sichtweise ganz neue Wege und Möglichkeiten für neue Träume schaffen und gibt den derzeitigen Träumen eventuell ein viel festeres Fundament auf dem diese sich, im Bereich der wirklich machbaren Illusionen, verwirklichen lassen können. Träume können wahr werden, wenn man sie in Echtzeit sieht und sich nicht selbst durch Utopien die Realität verblendet. Träume sind wichtig, können aber auch verdammt irreführend sein.

Gedanken in die Sterne Sternenhimmel voller Klarheit über mir. So endlos schön und fern. Es ist einer der “unbegreifbaren” Teile, der uns umgebenen Unendlichkeit. In der Nacht entfaltet sich dieses unvorstellbare Größe. Erfüllt mit solch viel Klarheit. Zarteste Geräusche sind hell wahrzunehmen. Viel weiter scheint unsere Wahrnehmung im Schatten der Nacht. Immer weiter verliert man sich in der Weite fremder Schatten. Findet Befreiung von schweren Gedanken und erdrückendem Gemüt. Fragen über Wahrscheinlichkeiten und Ahnungen werden nichtig. Worte wie richtig oder falsch, vielleicht oder eventuell vergessen. Einfach nur sein unterm Sternenzelt. Umgeben von dem kühlen Duft der Nacht. Alleine mit der Stille, die so viel zu erzählen hat in ihrer Ruhe. Nicht einmal etwas zu wollen  in diesem Moment. Nur fallen lassen, ganz tief hinein ins eigene Sein. Nichts soll zählen, nichts soll mich erwarten und nichts liegt hinter mir. Nur diese Sekunde, dieser Augenblick im Jetzt, der Frost auf meiner Haut. Einfach loslassen von allem was mich lenkt, von allem was mich bewegt. Das wünsche ich mir für diesen Augenblick in dieser Nacht im Stillen. …

I. Es sind nicht grundsätzlich die Menschen und Ereignisse die uns tief weh tun. Es ist das Leben und es sind wir selbst die verletzend sind, indem was wir zulassen oder nicht loslassen. Wir können erst schätzen, welch schönes Geschenk das Leben ist, nachdem wir gelernt haben was wir zulassen wollen und was wir loslassen können und nachdem uns das Leben die Seele und das Herz verwundet hat. Das Leben ist schön, wenn wir die Lektion gelernt haben mit diesen Schmerzen umzugehen. Wer glaubt ohne Narben davon zu kommen wird sich eine riesen Beule holen. II. Wir sollten einfach mal aus dem Rahmen fallen und weich landen, zu der Musik in unseren Köpfen so richtig aus der Reihe tanzen, dann zum Ausruhen zwischen die Stühle setzen, danach sollten wir ein bisschen gegen den Strom schwimmen, unter allem Geschwätz wegtauchen und am Ufer der Phantasie so lange den Sonnenschein genießen, bis dem Ernst des Lebens das Lachen vergangen ist. Welch befreiende Freude löse solch ein Tag gegen die Stumpfsinnigkeit der alltäglichen Vernunft in uns aus? Was …

Gehe mit deinen Gedanken ins Freie.Jeder freie Gedanke braucht auch Strahlen der Sonne nach der er sich richtet, jeder freie Gedanke braucht auch ein Bild der Zeit wie sie vergeht, jeder freie Gedanke braucht auch den Wind der ihn trägt. Gehe mit deinen Gedanken ins Freie. Jeder freie Gedanke, wie die Samen der Pusteblume, verweht im Sturm falscher Einflüsse, vergeht im Gefängnis deiner vier Wände, verfehlt den Ort seiner Bestimmung, ohne die Freiheit die er braucht zum Fliegen. Gehe mit deinen Gedanken ins Freie. Jeder freie Gedanke, wie Samen, trägt nur dort wirkliche Früchte wo man ernten kann was du säst.

Vergebung.

Es wäre nicht so, als gäbe es überhaupt einen perfekten Menschen. Niemand ist perfekt. Und das ist auch gut so. Wir werden erst durch unsere kleinen Fehler zu etwas Besonderem. Einzigartig. Liebenswürdig. Wer behauptet, er hätte keine Fehler, der lügt. Oder er ist einfach nicht in der Lage, zu seinen Fehlern zu stehen, was auch schon wieder ein Fehler ist. Aber Fehler sind ja gar nicht schlimm. Fehler sind menschlich und es ist gut, menschlich zu sein. Es kann natürlich auch mal passieren, dass wir mit unseren Fehlern oder unserem fehlerhaftem Verhalten Menschen verletzten. Ihnen vor den Kopf stoßen. Sie ungerecht oder lieblos behandeln. Meistens tun wir das nicht mit Absicht. Niemand ist gerne ein schlechter Mensch. Wir tun es meist einfach nur, weil wir es nicht besser wissen oder nicht besser können. Wir sind in solchen Fällen nicht darauf angewiesen, dass der Andere uns das verzeiht. Natürlich ist das immer schön eine zweite oder dritte oder vierte Chance zu bekommen und wir hoffen auch meistens darauf. Wenn wir diese Chance aber nicht bekommen, haben …

Der Körper lebt. Alles scheint sich zwischen verschiedenen Welten zu bewegen. Und ich mich mit ihnen. Mal gehe ich bodenlos, mal fliege ich grenzenlos. Die Lebensschwingen unersättlich mich immer weiter tragend. Die Seele schwebt. Immer weiter hin zu Erfüllung, zu Freude, zu tieferen Leben. Ich versuche mich treiben zu lassen und doch nicht loszulassen. Um nicht verloren zu gehen in den Weiten dieser ankerlosen Grenzenlosigkeit. Hier zu bleiben um hin und wieder meinen Lebensschwingen Geruhsamkeit zu schenken. – Landen und Ruhen. – Mit dem Wissen, jederzeit wieder abheben zu können, in diese Welten, in diese grenzenlosen Bodenlosigkeiten des Schwebens. Ich blicke hinauf mit dem Wissen nicht mehr gefangen sein zu müssen von mir selbst und meiner Welt. Spüre diese hoffnungsvolle Freude in jedem Augenblick eine neue Reise antreten zu können. Ich schließe meine Augen und sehe die Freiheit in meinem Herzen zwischen all diesen Welten. Spüre die Fusion zwischen meiner Person und dem “Draussen”. Verspüre den Drang nach “Mehr”. Photography + Words by Herr Sushi + Herr Sushi

Im Standbild der Unendlichkeit.

Das Sterne zählen, ein allabendliches Ritual inmitten von Zirpen, leisem Atem und dem Qualm der Zigarette(n). Den Blick fern hinauf in die Unendlichkeit. Und wenn sich irgendwann, ganz bestimmt sogar, eine Sternenschnuppe mit ihrem grellem Schweif ihren Weg durch die Stille der Sternenbilder bahnt, wünsche ich mir, fast kindisch, einen Wunsch, der so wünschenswert wäre, diesen nicht fast verschenkend, in die Fülle der Dunkelheit hinein zu wünschen. Und ganz leise schleicht sich das Wort Liebe hinterher und verhallt ungehört in den Mantel dieser Nacht, bis zur nächsten Erleuchtung, im Standbild der Unendlichkeit.

Manchmal fühle ich mich wie auf einem Wandertag. Das Gepäck voll mit einer ungeöffneten Rolle Leben. Auf einem Weg zwischen Hoffnungen, Zielsetzungen und Unmengen an Irrsinn in und mich herum. Trampel hier und da auf emotionale Kackehäufchen, die mich zu Boden bringen wollen, während ich geistesabwesend die Route zu irgendwelchen Zielen verfolge. An mancher Ettape auf den steinigen Wegen beiße ich ins Wurstbrot und merke, dass die Wurst ziemlich ranzig ist und mir die Beweggründe der Auswahl des Aufschnitts doch ziemlich befremdlich erscheint. Dann denke ich: Solange ich unterwegs bin, ist es in Ordnung Zweifel und Bedenken zu haben.

http://8tracks.com/mixes/2818612/player_v3 Music for bittersweet end(s) of the week(s) … Tracklist of “SundayGhosts I” 01. Aspera Throwing Snow :: 02. Darkside Paper Trails :: 03. Colin Stetson High Above A Grey Green Sea :: 04. Barker & Baumecker Spur (Clark Remix) :: 05. Fuck Buttons Year Of The Dog :: 06. Jon Hopkins Immunity :: 07. Applescal Screams :: 08. Robot Koch Jupiter :: 09. Chymera Fathoms :: 10. Thom Yorke Atoms For Peace (FourTet Remix) (Source: http://8tracks.com/)