Monate: September 2013

„Drei Tage wach“ – Ein Dokumentarfilm über Partykultur und Drogenkonsum

Kokain, Ecstasy, (Meth-)Amphetamin oder LSD: Die als «Partydrogen« bezeichneten, meist illegalen Drogen werden inzwischen nicht nur innerhalb einer bestimmten Szene, sondern schicht-, alters- und geschlechterübergreifend konsumiert. Das Einnahmeausmaß unterscheidet sich individuell. Vom Gelegenheits- über den Alltags- bis hin zum Dauergebrauch sind die Formen des Konsums so vielfältig wie die Gelegenheiten, an denen dieser stattfindet. Drei Tage wach (Ausschnitt) from Medienprojekt Wuppertal on Vimeo. In dem Film werden junge Erwachsene bei ihrem Umgang mit Partydrogen begleitet. Dabei werden Gründe, Umstände, Wirkungen und Folgen des Konsums thematisiert: Wann, wie und warum nutzen junge Menschen »Partydrogen«? Welche Komplikationen, Probleme und Folgen gehen mit dem Drogenkonsum einher? Welche Auswirkungen und Konflikte hat die regelmäßige Drogeneinnahme auf Beziehungen zu PartnerInnen, FreundInnen und der Familie? Wie verlaufen Ausstiegsversuche? Welche Möglichkeiten und Hilfen gibt es für Betroffene und Angehörige? Wie werden diese Hilfen erlebt? Während ein Teil der porträtierten Jugendlichen scheinbar »alles im Griff« hat, machen sich bei anderen negative Auswirkungen des Drogenmissbrauchs bemerkbar: Das Versagen in der Schule, der Verlust des Führerscheins oder auch eine stationäre Therapie sind die Folgen, denen …

Es gibt wohl immer wieder diese Zeiten, in denen man seinen Balast einfach nicht los wird. In keinem Ohr, an keiner Schulter. Ihn immer weiter schleppt und standhaft bleibt, weil man irgendwann die Gabe fand hoffen zu können. Hoffnung gibt außerordentlich viel Kraft – ganz ohne Scherz. Und mit Hoffnung lässt sich mancher Balast so lange (er)tragen bis dieser doch tatsächlich Beine bekommt und sich ganz von selbst verflüchtigt. Und wenn ich dann wieder voll und ganz bei meinem Ich angekommen bin, heißt es: “Weiter leben. Weiter suchen. Ganz einfach das zu wollen was es noch gibt. Ganz unbeirrt.” – Neue Fülle braucht die Sehnsucht.

“Blauer Himmel verspricht noch keine Wärme, Grau in Grau heißt nicht gleich Regen. Urlaub kann gewöhnlich sein, der Alltag besondere Erfahrung. Nicht jeder Träumer ist ein Gutmensch, nicht jeder Rationalist geht über Leichen. – Es ist alles nicht so einfach wie wir zu denken gewohnt sind, wie wir es gerne hätten. Es gibt tausend Farben und Schattierungen zwischen schwarz und weiß.”

Ewige Suche.

Auf der Suche nach sich selbst tappt man umher stößt hier und da auf scheinbare Wahrheit und sagt ich bin der oder jenes und hört auf es zu sein noch ehe die Worte verhallt sind.

Beziehungen.

Beziehungen sind eine interessante Sache. Ich glaube es gibt keine Beziehung die gleich wie eine andere ist, oder wie eine vorherige oder folgende. Dennoch vergleichen wir Beziehungen. Wir fangen beim Vater oder bei der Mutter an. Vergleichen die Beziehungen zu unseren Geschwistern und Freunden. Beobachten die Beziehungen von Freunden untereinander um so die Wichtigkeit der eigenen Person bei den Anderen abschätzen zu können.