Monate: April 2013

Die beste Zeit ist jetzt.

Glück, ach Glück. Dieses flüchtige kleine und doch so große Gefühl. Auch, wenn es uns eigentlich grad wirklich gut geht, steht da allzu oft ein ‘aber’ am Satzende und wartet. Es fehlt (vermeintlich) irgendwo ein kleines Stückchen, damit alles passt. Perfekt ist. Der Moment ist gut, jedoch nicht vollkommen. Warten, grübeln. Die eine Sache in den Vordergrund stellend, die einen winzigen Fehler im Bild darstellt, obwohl das gar nicht so wichtig ist. Oder sein sollte. Könnte. Und auf der Suche nach dem großen “ALLES” verlieren wir mitunter den Blick für das gar nicht so kleine, sondern auch schon sehr bedeutsame fast alles. Hier ein Zwicken, da nervt etwas. Und mir selbst geht es ja genauso. Dennoch: Die beste Zeit ist jetzt. Um uns selbst wach zu rütteln. Um zu lächeln und zu begreifen, dass es los geht, das die Zeit ist, in der alles möglich ist. Oder zumindest sein könnte. In der wir uns zu dem machen, der oder die wir sein wollen. Um unseren Weg nicht nur zu planen, sondern auch zu gehen. Die Zeit, …

„Ich brauche kein “für immer”. Die große Liebe brauche ich nicht. Und wenn wir mal ehrlich sind, ich glaube sie braucht mich auch nicht. Was ich brauche ist ein bisschen Sicherheit, ein nettes Wort hier und da, ein bisschen Vertrauen und ein paar schöne Gespräche. Und ganz vielleicht, mit ganz viel Glück und noch ein bisschen mehr Vertrauen entstehen ein paar Gefühle. Ich brauche kein “für immer”. Wenn ich die Chance auf ein morgen habe, habe ich alles was ich brauche.“

So bist Du, Sonntag.

In manchen Stunden und an manchen Tagen lebe ich nur von der Erinnerung. Und am meisten nähre ich mich davon retrospektivisch an Sonntagen. Sie liegen alle herum, auf einem großen Haufen im Kopf. Dabei stolpere ich immer wieder über fast Vergessenes. Über einen Logarithmus, zum Beispiel. Ein total unbrauchbares Ding. Oder der Urlaub in Frankreich. Ziemlich sonnig und viel zu warm. Und man findet noch tiefe Täler und hohe Berge. Viel Sonnenschein, aber dann und wann auch Regen. Tränennasse Erinnerungen hänge ich zum sorgfältigen trocknen auf. Dann sind sie leicht. Federleicht. Dann wirbeln sie alle in meinem Kopf herum und bringen mich zum Lächeln, geben die Energie des Gegensatzes und Kraft für das was noch kommt. – So bist Du, Sonntag.

Crazy.

Einer nach dem anderen. Es macht verrückt. Mich zumindest hat es verrückt gemacht. Ich bin verrückt… Man sagt mir ich wirke selbstsicher. Ich bin mir selbst nicht sicher. Man sagt mir ich könne koordinieren. Meine Gefühle sind unkoordinierbar. Man sagt mir ich solle wieder auf den Boden kommen. Ich schwebte nie. Man sagt mir ich wäre oberflächlich. Das Leben geht mir unter die Haut und macht mich ganz verrückt. Und was ist jetzt zu tun? Was würde der machen, der nicht verrückt ist wie ich es bin? Kenne ich diesen Menschen überhaupt? Den Unverrückten? Den, der wirklich überhaupt gar nicht verrückt ist? Die Suche nach diesem Menschen beginnt mit einem ausschweifenden Blick in die Gesichter meiner Umgebung. Alle wirken doch sehr normal, gar nicht so verrückt. Aber der Schein ist trügerisch, absolut trügerisch. Dieser Mann zum Beispiel, bekannt als der Karrieretyp denkt zum wiederholten Male auf dem Spießroutenlauf zur Arbeit über die Möglichkeit einer Auszeit in Panama nach. Oder die monströse Gruppe von schwarzäugig geschminkten, in lange Ledermäntel gehüllten Jugendlichen, die versuchen eine Unbekümmertheit durch …

(Knet)Menschen – Von Freunden, Arschkrampen & kuriosen Flachschippen

Menschen kommen und gehen immer wieder ein und aus in unserem Leben. Manche verschwinden mit ihrem Gehen aus unserem Kopf und unserem Herzen oder kommen gar nicht erst dort an. Andere sind einfach da, man weiß nicht wann oder woher sie kamen, aber sie erfüllen das Herz, als sei es nicht das eigene… Kurz einmal nachgedacht über die Kompatibilität von Harmonie und Konflikten. Wir laufen unseren Lebensweg nie allein. Es sei denn, wir entscheiden uns dafür. Jedoch selbst dann wird man nicht allein sein. Niemals. Einsam und allein fühlt sich der, der sich nicht gegenüber anderen öffnen kann, der sein Herz verschließt und sich immer nur um sich selbst dreht. Aber unsere Mitmenschen und Wegbegleiter sind lebenswichtig für uns. Für unseren Lebenssinn. Unseren Lebenswert. Nicht nur weil sie uns das geben was wir an Zuwendung brauchen, sondern genauso auch, weil wir geben können und auch müssen. Weil wir uns gegenseitig Ausgleich geben und uns einander ergänzen. Ohne Geben und Nehmen funktioniert unser Dasein nicht. Kein Mensch kann auf Dauer nur mit sich selbst leben, lieben, …

Knetmenschen.

Menschen kommen und gehen immer wieder ein und aus in unserem Leben. Manche verschwinden mit ihrem Gehen aus unserem Kopf und unserem Herzen oder kommen gar nicht erst dort an. Andere sind einfach da, man weiß nicht wann oder woher sie kamen, aber sie erfüllen das Herz, als sei es nicht das eigene… Kurz einmal nachgedacht über die Kompatibilität von Harmonie und Konflikten.

Ich weiß nicht, wer bei mir im Kopf die Fäden zieht, aber meine Wochentage haben Farben. Wenn die Sonne scheint, spüre ich sie noch intensiver, als würde das Licht sie durchdringen und ihnen Atem einhauchen. Aber auch sonst sind sie so präsent und unabkömmlich wie die Creme auf der Zahnbürste. Ich habe die Farben nicht bewusst gewählt, um mir die Tage besser merken zu können, es fühlt sich vielmehr so an, als wäre ich über Nacht damit bedacht worden. Wie ein Vogel, der einem urplötzlich ins Haus flattert und der bleibt, weil es ihm gefällt. Mir fehlt der Bezug zu den Buchstaben, die einen Tag ausdrücken, denn das übernehmen die Farben; sie bringen die 24 Stunden in Form und zeigen mir, wann die Sonne aufgeht – quasi eine 1A Übersetzung. Auch bei den einzelnen Farben hatte ich keine Wahl. Sie sind gekommen, um zu bleiben: vom dunkelblauen Montag bis zum maisgelben Sonntag und dazwischen Orange, Hellblau, Lila, Braun und Grau. Ich muss zugeben, objektiv betrachtet sind die Farben nicht die Schönsten, aber so fest verankert, …