Monate: März 2013

Wow, bin gerade durch viele Zufälle auf Deinem Blog gelandet und habe mich in Deinen Texten verloren… Will sagen: Schön! Weiter so!

Herzlichsten Dank für dein Feedback. Selten kommen Worte von Lesern zurück, umso mehr freut es mich dass Du dich dazu “überwunden” hast. Aber mal ehrlich: Ich selbst bin auch ziemlich schreibfaul was das angeht, also bleibe ich mal ganz kleinlaut… Ich wünsche Dir frohe Ostern und vielleicht bis auf ein weiteres. MfG, der Sushi.

“Komm öfter zur Ruhe, damit die Ruhe öfter zu Dir kommt.” Wir leben in einer schnelllebigen Welt, die an der Bedeutung des Augenblicks vorbeiheizt. Nur der Mensch, der mit den Augen des Herzens sieht und auf die Stimme der Seele hört, entdeckt die Schönheit der Langsamkeit. Verzichten wir auf die Teilnahme an dem hektischen Rennen um die vermeintlich besten Plätze – und nehmen uns Zeit, um sie uns selbst und anderen zu geben! Zeit ist Freiheit, und Freiheit ist die Schwester der Lebensfreude. Es gibt wundervolle Augenblicke der Ruhe und Stille, in denen wir uns besinnen und unseren Sinn, unseren Weg, unseren Platz im Leben finden oder wiederfinden können. Wir brauchen immer aufs neue Momente seelischer Ruhe, um uns nicht zu weit von uns selbst zu entfernen: Augenblicke in denen unser Denken stillsteht und reines Empfinden uns erfüllt. Wenn wir mit Leib und Seele in ihnen aufgehen, verschlägt die Tiefe unseres Lebens dem Verstand die Sprache. Fotografie: Herr Sushi am Mummelsee im Schwarzwald

Frühlingserwachen im Niemandsland

Du und ich zusammen gegen uns. Du und ich zusammen gegen die Wirklichkeit. Du und ich zusammen gegen das was uns berührt. Du und ich, schieben Kühe vor die Türe um sie zu verbarrikadieren. Du und ich zusammen gegeneinander gegen alle die irgendwie anders sind. Du und ich gegen den Vatikan, der den Euro in INRI umbenennen will, aber darauf würde ich mich jetzt nicht festnageln lassen. Wir beide zusammen gegen das was in unseren Köpfen steckt und was uns immer den Weg zueinander versperrt. Wir beide räumen das weg was uns zusammen aufgebaut haben. Du und ich schaffen den Zweifel für den Zweifel ab und hängen uns Uniformen an den Körper um sie später wieder abzustreifen, nur um was gemeinsam gemacht zu haben. Zusammen sitzen wir da und blicken durch Wälder um irgendwo einen Sonnenstrahl zu erhaschen. Erhaschen Laschen durch die wir Sonnenstrahlen auffangen und sie wie Schmetterlinge in unsere Becher werfen, sie danach austrinken um endlich mal wieder Schmetterlinge im Bauch zu haben. Du und ich zusammen gegen das Reformhaus. Weil wir einfach …

Frühlingserwachen im Niemandsland.

Du und ich zusammen gegen uns. Du und ich zusammen gegen die Wirklichkeit. Du und ich zusammen gegen das was uns berührt. Du und ich, schieben Kühe vor die Türe um sie zu verbarrikadieren. Du und ich zusammen gegeneinander gegen alle die irgendwie anders sind. Du und ich gegen den Vatikan, der den Euro in INRI umbenennen will, aber darauf würde ich mich jetzt nicht festnageln lassen. Wir beide zusammen gegen das was in unseren Köpfen steckt und was uns immer den Weg zueinander versperrt. Wir beide räumen das weg was uns zusammen aufgebaut haben. Du und ich schaffen den Zweifel für den Zweifel ab und hängen uns Uniformen an den Körper um sie später wieder abzustreifen, nur um was gemeinsam gemacht zu haben. Zusammen sitzen wir da und blicken durch Wälder um irgendwo einen Sonnenstrahl zu erhaschen. Erhaschen Laschen durch die wir Sonnenstrahlen auffangen und sie wie Schmetterlinge in unsere Becher werfen, sie danach austrinken um endlich mal wieder Schmetterlinge im Bauch zu haben. Du und ich zusammen gegen das Reformhaus. Weil wir einfach …

“Betrachte deine Probleme und Sorgen, deine Fehler und Versäumnisse im Bewusstsein ihrer Vergänglichkeit, womit du ihnen viel von ihrer Macht über dich nimmst. Koste dein Glück und deine Freude ganz aus, gerade weil du dir ihrer Vergänglichkeit bewußt bist.”

“Ich verliebe mich in Randmenschen. In zerrissene Persönlichkeiten, die versuchen irgendwie die Balance zwischen Existenz und Leben zu halten. Menschen, die so nahe am Abgrund wandeln, dass sie selber von Zeit zu Zeit zu einem werden. Menschen, denen die Andersartigkeit ins Gesicht geschrieben steht, versteckt hinter einem schiefen Lächeln und wachsamen Augen. Menschen, die das Leben gesehen haben, wie es sein kann und doch nie sein sollte. Extremmenschen, scheiternde Existenzen, zwischen Euphorie und Wahnsinn. Kaputte Seelen, ohne zu Hause. Undefinierbare Charaktere, unberechenbare Persönlichkeiten, unvollständige Menschen, voller Bruchstücke und Geschichten, voller Angst und Vergangenheit. Dem Leben so nah und doch so fern, auf eine ganz sonderbare, abstrakte Art und Weise. Ich verliebe mich in Extreme.”

4VbV8Zyjuu1qz0QteX1wVC1 Während mir die Sonne warm ins Gesicht scheint werde ich abermals von einem Traum hinweg gerissen. Eine Melodie ertönt sanft in meinen Ohren und ein betörender, aber nicht aufdringlicher Geruch umspielt meine Sinne. Ich sehe verschlungene Farben in vollendeter Harmonie. Gleißend goldenes Licht spielt auf einer Wiese und vertreibt Schatten und Kälte. Mein Herz ist erfüllt von Wärme und Licht. Die Melodie definiert sich deutlicher und ich bemerke, dass es die Melodie meines Lebens ist. Ich bin Teil von längst vergangenen Zeiten, gegenwärtigen Zeiten und zukünftigen Zeiten. Der Wind der Zeit weht unaufhaltsam. Ich berausche mich an der vollkommenen Schönheit dieses Ortes, beneble mich an seiner Herrlichkeit. Obwohl dieser Ort nur in mir existiert, merke ich doch deutlich, dass auch ich ein Teil von ihm bin. Diese Welt ist eine virtuose in sich geschlossene Harmonie, unübertrefflich und fehlerfrei in ihrer Anmut. Sie empfängt mich mit ihrer Herzlichkeit und in ihr finde ich Vertrauen und Geborgenheit. Diese Welt ist voller Ruhe und Besinnlichkeit. Auf sattgrünen Wiesen entfalten mannigfarbene Blumen ihre volle Schönheit und Bäume schaukeln …