Monate: September 2012

Am Ende ist er nur ein Clown, der sich jeden Abend die Lügen abschminkt und sein Lächeln in ein Einmachglas steckt. Neben dem Herzen.

Melancholie ist die Lederjacke meines Vereins

via nichtsaussermeinegedanken: “Ich glaub ich bin der nachdenklichste und komischste Mensch dieser Welt. Nur Spaß zu haben und sein Leben genießen wär ja zu einfach. Jeden Tag mach ich mir Gedanken, wie mein Leben verlaufen könnte hätte ich dies oder jenes gemacht, diesen Weg eingeschlagen.. Jeden Tag hab ich Angst, etwas verpasst zu haben. Jeden Tag hab ich eine scheiß Angst vor’m Älterwerden. Ich hab so Angst, dass ich später mal bereuen werde, was ich jetzt tue oder vor allem nicht tue. Wenn jemand jünger ist als ich, bin ich neidisch und denke daran, was der wohl alles schon erlebt hat und ich nicht. Ich schwelge gern in Erinnerungen und konstruiere den idealen Weitergang dieser, der aber nie stattgefunden hat. Ich bin gefesselt in meiner falschen Vergangenheit, mit meinen erträumten, erfunden und unrealistischen Erlebnissen. Als ich begriffen hab, dass mit dem Alter nichts besser wird, war das wie ein Tritt in den Magen. Früher hab ich immer gehofft, das diese Scheiße, die tagtäglich passiert, irgendwann einen Sinn ergibt. Dass ich, wenn ich erwachsen bin, dass …

Wir können das Glück nicht zwingen, aber wir müssen es ihm und uns auch nicht unnötig schwer machen. Wenn Sie einen Partner suchen, müssen Sie nicht auf jede Party rennen – aber es könnte helfen, ab und an die Wohnung zu verlassen. Es sei denn, Sie stehen auf Postboten oder die Zeugen Jehovas. Dr. med. Eckhart von Hirschhausen

„Zum Glücklichsein braucht es einen Willen.“

“Ich hab lang überlegt, was es braucht. Während du vor dich hin schluchztest, weil du vom Leben gefickt wurdest, habe ich überlegt, was es braucht, um dich glücklich zu sehen. Was ist es, was dir fehlt? Was ist es, das es braucht? Du sagst, es fehlt dir an Begabung, es fehlt dir an Talent. Als Gott das Glück verteilt hat, hast du das verpennt und jetzt seist du verdammt dieses Leben zu führen und von deinem Dasein kann dich keiner befreien. Aber ich gab nicht auf. Und am nächsten Tag stand ich vor deinem Haus mit einem Knabenchor und sang Liebeslieder zu deinem Fenster empor. In der nächsten Nacht habe ich dich dann nach Paris gebracht. Wir sind über die Seine gegondelt und ich habe dir Sterne vom Himmel geangelt. Aber als ich deinen Geburtstagskuchen mit Liebe füllte, hat das genauso nichts gebracht wie mein Geschenk – eine rosarote Brille – und da war mir klar, was dir zum Glücklichsein fehlt: Der Wille.” — Franziska Holzheimer via dedosconpolvo

Zum Glücklichsein braucht es einen Willen.

“Ich hab lang überlegt, was es braucht. Während du vor dich hin schluchztest, weil du vom Leben gefickt wurdest, habe ich überlegt, was es braucht, um dich glücklich zu sehen. Was ist es, was dir fehlt? Was ist es, das es braucht? Du sagst, es fehlt dir an Begabung, es fehlt dir an Talent. Als Gott das Glück verteilt hat, hast du das verpennt und jetzt seist du verdammt dieses Leben zu führen und von deinem Dasein kann dich keiner befreien. Aber ich gab nicht auf. Und am nächsten Tag stand ich vor deinem Haus mit einem Knabenchor und sang Liebeslieder zu deinem Fenster empor. In der nächsten Nacht habe ich dich dann nach Paris gebracht. Wir sind über die Seine gegondelt und ich habe dir Sterne vom Himmel geangelt. Aber als ich deinen Geburtstagskuchen mit Liebe füllte, hat das genauso nichts gebracht wie mein Geschenk – eine rosarote Brille – und da war mir klar, was dir zum Glücklichsein fehlt: Der Wille.” Franziska Holzheimer

Die Krankheit leistet dem Geist Hilfe, wenn er sich festgefahren hat und anders nicht mehr weiterkommt. Sie bricht alle Zellen des fest und glatt – allzuglatt, möchte ich sagen! – geschlossenen Leibes auf (weshalb man sich auch krank, in Stückchen zerfallen, ,zerbrochen’, ,cassé ‘ fühlt), und aus diesen aufgebrochenen Zellenvölkern kommen dem Geist die rauhen und heißen Kerne neuer Anschaulichkeiten, so daß er wieder Halt und Haft findet an Objekten, die, allzufertig, ihm das ohne die Krankheit nicht mehr gewährt hätten. Jede echte Krankheit ist eine echte Geisteskrankheit, die zugleich das Serum hervorbringt, sich zu heilen. Heimito von Doderer, 1958, Repertorium (via davidramirer)

Die Regentage mehren sich. Ab und an will sich ein Gefühl von Traurigkeit breit machen, doch es findet keinen Halt. Es fühlt sich an, wie ein Ende und doch formt es sich zu einem neuen Anfang. So träume ich, gerade im Herbst, in diesen langen dunklen Nächten, in denen der Regen endlose Geschichten an die Scheiben schreibt, von meinem Mohnblumenfeld, in dem sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu intensiven Augenblicken verbinden, welche immer wieder meine Geschichte umschreiben. Herr Sushi

Ich schreibe über Liebe, ich rede über Liebe, ich gebe Liebe, ich empfange Liebe, ich sehne mich nach Liebe und ich habe Liebe. Doch diese Liebe, in der man jemanden vermisst, sich um den anderen sorgt, einander verzeiht, miteinander teilt, sich beschützt und Tag für Tag näher zusammen rückt, diese ist Sehnsucht, wenn ich alleine im Regen stehe und alleine die Wolken berühre. Aber ich bin nicht einsam, auch nicht allein, es ist auch keine traurige Sehnsucht ohne Ziel. Eher ist es eine Kraft die Hoffnung gibt und den Antrieb immer auf’s neue das Herz zu öffnen und empfänglich zu sein. Denn WIR alle sind Liebe, wenn wir sie in ihrer ganzen Vielfalt und Größe zulassen. | lovesharing.

Ein paar Worte geistern immer in meinem Kopf herum. Setzen sich zu Sätzen zusammen, lösen sich wieder auf. Manchmal kaum zu erfassen, manchmal so einprägsam, dass sie nie wieder vergessen werden. Manchmal ganz stark, manchmal ganz schwach, aber da sind sie immer. Sonnenkind