Monate: Juli 2012

Wenn sie dann kommt, aus dem Nichts und ganz ungeplant, die perfekte Welle in deinem Kopf und diese sich ausbreitet bis runter in den Herz- und Bauchbereich, dann wird es nicht nur endlich Zeit für den lang ersehnten Sommer, sich in die Spur zu machen in der gerade akut bestehenden Herbstmeteorologie, sondern auch mal für uns, die netten Depris zu nehmen und mit ihnen auszugehen, anstatt immer nur mit ihnen in einem Kampf zu stehen. Vielleicht ein imaginäres Candlelight-Dinner am Strand mit anschließendem “I think about this surfing”?

Flucht in eine Heimat.

Obwohl ich mir dessen ziemlich bewusst bin, dass die Welt um mich herum dreidimensional ist und sich nah an der Realität befindet, frage ich mich dennoch des öfteren: In welcher Welt lebt manch einer dieser meinungsbefugten Erdenbürger, die sich den Platz mit mir unter einer Sonne auf diesem Planeten teilen? Drängen diese gegen den Drang der anderen? Funktioniert hier und da wirklich die Freiheit des modernen Menschen, wie diese ausgelebt wird? Besinnen sich manche ihrer Grenzen in der Freiheit und ist ihnen bewusst, dass die Freiheit nicht das Leben ohne jeglichen Grenzen ist, sondern vielmehr das Akzeptieren der eigenen Grenzen? Und vor allem derer ihrer Mitmenschen? Ich bekomme manchmal Angst, weil ich nicht weiß wohin ich rennen soll. Bin ich nun hier zu Hause oder gehöre ich doch woanders hin? Ich meine, soviel Idiotie und Hirnschmodder kann from time to time nicht vertretbar sein für eine Heimat die ich meine und unser aller nennen möchte. Ich glaube ich gehe meine Socken wechseln bis zur Ankunft der Menschlichkeit! Und ganz nebenbei denke ich darüber nach, ob …