Monate: April 2012

Der Sinn liegt nicht im Fertigen.

Ich bin davon überzeugt, dass der Sinn des Lebens nicht in der Wirklichkeit der ganzen großen Welt liegt, als er sich viel mehr in den eigenen Inspirationen, Zielen und Umsetzungen finden lassen wird. Denn die gegenwärtige Wirklichkeit ist bereits immer fertig. Somit sehe ich den Sinn des Lebens in der Formgebung der eigenen Fantasie im richtigen Moment und der Integration dieser in das ständige Endprodukt der Realität.

Fusion von Welt(en).

WAHRE Freundschaften sind schon ziemlich wundersame und faszinierende Begebenheiten. Es gibt diese “Larifarischaften” und diese tiefen Verbundenheiten von Freunden in denen es scheint, man lebe in verschiedenen Welten, in diesen sich ewig lang erstreckenden Zeiten, in denen jeder versucht sein Leben in die korrekten Bahnen zu lenken um seine Lebensziele zu verfolgen. Und doch teilt man dann und wann punktuell, in einer Art Fusion der Welten, intensive Momente des Lebens und schlußfolgert aus allem vergangenem, dass man doch zusammen den Weg ging und noch weiter geht, wenn auch nicht immer auf dem gleichen Pfad. Doch wer weiß schon wie breit der Pfad des Lebens ist?

Und dann fühlt es sich manchmal an, als sei man der Oliver Stone seines eigenen gigantischen Films, der Antoine de Saint-Exupéry seines eigenen kleinen Prinzen auf dem Mond, der James Cameron seiner eigenen fantastischen Avatar-Welt oder die träumende Amelie vor den Auberginen des französsischen Gemüseladens. So großartig und faszinierend andere, fremde Geschichten auch sein können, eines hat man denoch allen vorraus, der eigene Film geht weiter und das Ende ist noch lange nicht geschrieben. Auch wenn manche Tage erscheinen, als käme gleich der Abspann, wir gehen jeden Tag in die nächste Staffel. – Weil wir das Drehbuch schreiben.