Monate: Oktober 2011

Ich laufe durch den Park. Es ist kalt, die herbstliche Luft ist feucht. Die Blätter fangen an zu fallen. Ich hebe eines auf, betrachte es und mir wird bewusst, das saftige Grün dieses Blattes war einmal. Und ich denke weiter, der Herbst hat irgendwie etwas retrospektives. Ich blicke kopf- und gefühlslastig zurück auf den Sommer, auf den Frühling, auf all das Geschehene, die Begebenheiten, die Menschen. Alles fühlt sich fern an, was lange Zeit so nah am Herzen stand. Soviel Vergangenheit liegt in der Luft, soviel Vergangenheit. Und die Gegenwart scheint im Stillstand. Doch die Zukunft kommt gewiss und wird wieder zu meinem Herzen finden. Es steht offen, Licht, es steht offen. Und bist Du hier bei mir angekommen bist finde ich Trost in den Farben des Herbstes.

Aufregung in meinem Kopf

Gedanken drängen sich durch die Hirnwindungen. Sie sollen nicht da sein, wo sie gestern waren. Und sie werden nicht da sein, wo ich sie morgen erwarte.Der Moment sieht die Dinge und wird sie irgendwo speichern. Nur irgendwann hoffst du, dass sich Speicherungen lösen, lösen für immer und dir sagen, dass es Wichtigeres gibt als alte Geschichten, die den Hirnfraß verursachen.

Wenn Du denkst, die Dunkelheit, die Trostlosigkeit und die Schwere deiner Machtlosigkeit übermannt Dich, dann gebe die Hoffnung niemals auf, dass die Farben des Lebens Dich früher oder später wieder erfüllen werden. Denn die Hoffnung ist die einzigste Kraft die Dir niemand und nichts nehmen kann und die Dich immer hält. Glaube an Dich und deine Stärke zu hoffen und Du wirst dort den Regenbogen sehen wo andere noch im Regen stehen. ♥

Wenn man über seine eigenen Grenzen hinaus wachsen will, sollte man eventuell doch damit rechnen eine vielleicht etwas lächerliche Figur zu machen. aus einer selbstfindungsphase.

Dialog der Seelen.

Im Versuch in der Seele anzukommen, wo die Worte entstehen, sind diese meistens auf dem Weg nach aussen schon verhallt. Denoch möcht ich sie hochholen und deuten, sie spüren und mich im Herzen berühren lassen. Manchmal trifft man auf Menschen, die durch ihre Worte eine solche Macht haben, dass die eigene Seele geöffnet wird und sie befähigt wird zu antworten. Dann wirkt die verbale Kommunikation wie ein Dialog der Seelen. „Die Sprache ist der Fingerabdruck unserer Seele.“

Da könnte ich ja gleich mit der Wand reden, sage ich mir und bin verärgert. Doch die Wand ist mehr…, sie wirft mir meine Worte zurück. Doch wem vertraut die Wand sich an? Die Innenwand der Aussenwand oder dem geheimnisvollen Wind, der durch die Bäume zieht, immer begierig darauf das Neueste zu erfahren und es in die Welt hinauszutragen. Mauern und Wände tauschen ihre Geheimnisse nur mit der Nacht, denn nur diese ist verschwiegen genug. aus einem gescheiterten kommunikationsversuch mit einer wand In der ruhe und einsamkeit der nacht, jedoch entstanden zumindest worte.

Wir sind gegen den Stumpfsinn des Alltags, denn wir sind Freigeister. Wir wissen, links und rechts des Weges ist es bunter und grüner als auf dem eigentlichen Pfad. normal ist nicht.