Monate: September 2011

Dann, irgendwann, trete ich mir immer näher und sehe immer schärfer die Risse in meinem Spiegel. Immer näher trete ich mir und sehe immer deutlicher die Schatten der Zeit auf meiner Haut. Risse und Schatten auf und unter der Oberfläche konturenstarke Zeugnisse von jener Vergangenheit in der ich mich suchte, das Sein, in Gesprächen, in Erfahrungen, in Konflikten, in Freundschaften, in Lieben, in Erkenntnissen, in Abenteuern. Immer wieder suchte nach der Nähe zu mir. Die Frage steht offen wie sich die Suche irgendwann entwickelt. Heute suche ich noch und finde stetig ein Stückchen näher ans Sein. In einigen Jahrzehnten…? Ich suche weiter bis dahin, in jeglicher Zuversicht. ♥ Myself and i

Vom Tag gelernt: Die Gedanken sind wie die Menschen. Je grenzenloser sie sich bewegen und je freier sie sich entfalten, desto komplexer ist es, aus ihnen brauchbare Früchte hervorzubringen bevor sie verkümmern in ihrer Grenzenlosigkeit. ♥ myself.

Fragwürdig.

Sagen die Menschen, die immer sagen: “Du musst darüber sprechen!” auch immer dass worüber sie sprechen müssten, aber tun es am Ende doch nicht? Oder tun sie es doch und sagen mir deshalb: “Du musst darüber sprechen!” Wenn sie denn aber immer über das sprechen, worüber sie wirklich unbedingt sprechen müssen, müssten sie doch mehr oder minder super glückliche Menschen sein, weil sie ja wirklich über alles sprechen können. Glückspilze!