Monate: April 2011

Shut Down: Kopf zu und durch.

Bekannterweise ist es oftmals ziemlich nützlich und von Vorteil Vergangenes einmal zu reflektieren. Dazu fühlte ich mich nun berufen, da ich mich mit den durchlebten Emotion meinerseits ziemlich überfordert fühle. Ich will mich ja nicht aufregen und es ist auch furchtbar spannend, dass der Mensch an für sich die Gabe geschenkt bekam, seinen eigenen Geist, seinen Körper und auch seine Seele wahrnehmen zu können und zu dürfen und zusätzlich auch noch in der Lage ist, diese interpretieren zu können, in sofern die Grundvoraussetzungen des gesunden menschlichen Verstandes und deren Motivation vorhanden sind. Ob dies nun ein Segen oder ein Fluch ist, sei noch dahingestellt und ist am Schluss wohl immer noch offenstehend. Feiertage sind bestens dafür geeignet Entspannung zu finden, sich mit der lang verschollenen Familie zu treffen, mal etwas zu unternehmen oder einfach mal den Rasen zu mähen. Feiertage sind toll und für Faulpelze, die auch an normalen Arbeitstagen faulig dahin vegetieren eine seelische Beruhigung, weil an diesen Tagen ja (fast) alle nicht arbeiten. Für Kopfdenker und Sinnversteher sind diese Tage nach geraumer freier …

Gib Dingen Zeit …

Manche Dinge die scheinen unlösbar, unüberwindbar, aussichtslos. Gibt man diesen Dingen Zeit und vor allem Aufmerksamkeit und lässt sie nicht unüberlegt dahin versiechen, werden aus diesen Weisheiten. Weisheiten die Du Dir selbst ergründet und durchlebt hast. Und diese werden Dich weiter tragen, Tag für Tag, in deinem ganzen Leben. Und sie machen Dich stark.

Abstand von der Quelle deines Herzgefühls bringt nur dann etwas, wenn Du Dich vor allem verschließen willst. Am Ende kommst Du um eine konstruktive Lösungsstrategie nicht herum, auch wenn Du denkst die Zeit hat viel in ihrem Gepäck. Die Zeit ist sehr geduldig, jedoch dein Seelenheil nur bedingt. Aus meinem Herzen.

Das von der Logik her, real gesehen unerreichbare, ist oftmals so verlockend. Scheiß Logik! Streicht man die Worte Logik und real, käme man auf den Satz: Alles Verlockende ist auch erreichbar. Jedoch macht dies die Logik nicht mit. myself and my logical brain

Mein Clown ist ein Arschloch

Der Sack kommt immer genau dann in die Manege, wenn eigentlich alles weinen will. Mit seinem affigen Gehampel und seinen dämlichen Grimassen. Der Arsch kommt genau dann, wenn die Seiltänzer und Ballerinas ihre wohl geformten Körper in schlangenartigen, bedächtigen Bewegungen um Fehler herum manövrieren. Gerade ist man fasziniert von dieser Eleganz und diesem Können und dann ist die Show vorbei und der vermeintlich lustige, geschminkte Typ versaut die Faszination. Gerne würde ich diesem Clown die Schminke vom Gesicht wischen, ihm zeigen dass er menschlich ist und keine Witzfigur. Ohne Schminke ist er viel weniger Arsch, viel weniger Schauspieler und viel mehr Mensch. Er wäre ein Clown der Natürlichkeit und Echtheit. Mein Clown nervt mich des öfteren, weil er immer dann kommt, wenn ich eigentlich Ernst rüberbringen will, wenn ich etwas zu sagen habe, wenn ich etwas wirklich Bewegendes tun könnte, wenn Herzenssachen anliegen, wenn es um Ängste geht, dann ist er zur Stelle. In diesen Augenblicken wird die Schminke angelegt und ich bin mein Clown. Die Situationen werden wohl aufgelockert, jedoch verliert die Konstruktivität des …

Sonntagsmelancholie.

Hier sitze ich nun, auf dieser Bank, mein kleines Netbook auf dem Schoss, vor mir die grüne immer saftig werdendere Wiese, die wohl in den nächsten Wochen desöfteren gemäht werden muss. Die Vögel singen ihre Lieder, die Insekten summen und kreisen mir um die Nase. Die Sonne scheint mir auf den kark behaarten Kopf und erwärmt meine Hirnwindungen. Es kommt mir vor als seien sonnige, warme Sonntage intensiver als dunkle und graue. Es scheint mehr Ruhe in der Luft zu liegen, obwohl die Nachbarskinder kreischen, die Hunde bellen und die Strasse mit Kinderwagen schiebenden Frauen und dazu gehörigen Männern überfüllt ist. Aber grundsätzlich sind die Gemüter scheinbar ausgeglichener. Auch ich fühle mich ausgeglichener, allerdings mag ich lieber verregnete, graue Sonntage, da ich an diesen theatralischere und schwerere Gedanken nieder schreiben kann. Nun gut, aber heut scheint die Sonne nunmal, auch gut. Wenn ich hier so sitze und nachdenke, und diesmal kontinuierlich mal geradeaus und nicht immer nur im Kreis, dann denke ich nach was dieser Sommer noch so bringen mag. Vieleicht noch mehr prickeln im …