Monate: März 2011

Von Stolpersteinen zu Bausteinen

Heute war wieder so ein Tag, an dem ich mich frage, wo ist dieser Optimismus, den ich immer überzeugend zu vermitteln versuche? Selbst redet man anderen ein immer optimistisch zu sein und wenigstens mit positiven Gedanken wieder aus dem Loch zu kommen und dann kommt der große Gegenschlag und man selbst bekommt wieder mächtig einen vom Leben in die Fresse. Das seltsame an der ganzen Materie ist, dass ich analysieren kann, wie ich will, aber ich den Ursprung nicht finde. Es scheint zur Zeit alles so ziellos, obwohl genügend Ziele vorhanden sind, es scheint als laufe alles aus den Fugen, obwohl alles ganz gut in eine Richtung läuft, ich scheine verwirrt, obwohl ich denke den Durchblick zu haben und ich scheine allein zu sein, obwohl ich von vielen Menschen umgeben bin, ich fühle mich gefangen, obwohl ich frei bin. Ich habe oft in den letzten Tagen mit Gott gesprochen, bisher hatte ich früher oder später immer Hilfe bekommen oder die Wege haben sich offenbart auf denen es weiter geht. Warum ich mit Gott spreche? Weil …

Jeder will unbedingt etwas Großes leisten, obwohl das Leben hauptsächlich aus Kleinkram besteht. Japanisches Sprichwort

Sonntagspoesie der Gedanken

Die Gedanken sind frei und nur durch diese können wir uns auch frei entfalten, wenn wir uns mit diesen auseinandersetzen und nicht ungeachtet lassen. Denn unsere Gedanken steuern unser Leben mehr, als wir vieleicht denken. Denn durch das Denken kommen wir zu dem, was jeder einzelne ist, jeder einzelne persönlich baut sich (unbewusst) sein Lebenswerk nach seinem Denkmuster auf… Meistens fragt man sich viel zu spätt, warum man eigentlich da steht, wo man steht oder dass ist was man ist. Kann man nicht mehr in sein eigenes unbewusstes Tuen eingreifen? Um dies herauszubekommen, bedarf es wohl ein wenig Aktivität, denn leider habe ich gerade keinen Psychologen oder Philosophen zur Hand. Nun denn! Für die kommende Woche habe ich mir vorgenommen, wirklich einmal genauer auf meine Gedanken zu achten und am Abend zu reflektieren, was habe ich bewusst durch meine Gedanken geschehen lassen. In welchen Situationen wurde ich positiv, wie auch negativ von meinen Gedanken beeinflusst. Dies ist gut um sich selbst einmal wieder kennen zulernen und intensiver wahr zunehmen. Vieleicht will auch jemand diese Aktion …

Gedankensphilosophie

Gedanken so endlos, wie der nie enden wollende Horizont Gedanken so unerklärlich, wie Lösungen ohne Ansatz Gedanken so widersprüchlich, wie Feuer und Wasser Gedanken so tief, wie die dunkelsten Höhlen Gedanken so erfüllend, wie das Duften einer Blume Gedanken so frei, wie die Unendlichkeit Gedanken so belebend, wie der pulsierende Herzschlag Gedanken so gefährlich, wie die fesselnde Hoffnungslosigkeit Gedanken so mächtig, wie die Ohnmacht eines Mächtigen Denken, dachte, gedacht, werde denken Die Gedanken sind frei und lebendig