Jahr: 2011

Es sind nicht grundsätzlich die Menschen und Ereignisse die uns tief weh tun. Es ist das Leben und es sind wir selbst die verletzend sind, indem was wir zulassen oder nicht loslassen. Wir können erst schätzen, welch schönes Geschenk das Leben ist, nachdem wir gelernt haben was wir zulassen wollen und was wir loslassen können und nachdem uns das Leben die Seele und das Herz verwundet hat. Das Leben ist schön, wenn wir die Lektion gelernt haben mit diesen Schmerzen umzugehen. Wer glaubt ohne Narben davon zu kommen wird sich eine riesen Beule holen. ♥

Früher dachte ich, ich verstehe nicht viel von dem Wissen der Anderen, weil ich versuchte innerhalb ihres Horizontes zu verstehen. Heute weiß ich, ich brauche nicht das Wissen der Anderen zu verstehen, weil ich mein Wissen ausserhalb meines Horizontes verstehen will um meine eigene Persönlichkeit verwirklichen zu können. Zu einer Persönlichkeit die ich heute nicht von mir erwarten werde. ♥

Glücklich ist, wer sein Schicksal nie als Schlag empfindet, sondern als Chance sein Leben zu gestalten. So manches im Leben zwang mich auf die Knie. So manches im Leben vergesse ich wohl nie. Doch eines lehrte mich das Leben immer wieder neu, es ist nicht wichtig, ob dich etwas zu Boden drückt. Wichtig ist, dass du immer wieder neu das Aufstehen lernst. Aufrecht gehen werde ich, wenn mir auch Tränen übers Gesicht laufen. Denn Tränen sind kein Zeichen von Schwäche. Im Gegenteil. Es ist ein Zeichen von Mut, den anderen zu zeigen, was man fühlt… Heidi Dahlsen

Ich laufe durch den Park. Es ist kalt, die herbstliche Luft ist feucht. Die Blätter fangen an zu fallen. Ich hebe eines auf, betrachte es und mir wird bewusst, das saftige Grün dieses Blattes war einmal. Und ich denke weiter, der Herbst hat irgendwie etwas retrospektives. Ich blicke kopf- und gefühlslastig zurück auf den Sommer, auf den Frühling, auf all das Geschehene, die Begebenheiten, die Menschen. Alles fühlt sich fern an, was lange Zeit so nah am Herzen stand. Soviel Vergangenheit liegt in der Luft, soviel Vergangenheit. Und die Gegenwart scheint im Stillstand. Doch die Zukunft kommt gewiss und wird wieder zu meinem Herzen finden. Es steht offen, Licht, es steht offen. Und bist Du hier bei mir angekommen bist finde ich Trost in den Farben des Herbstes.

Aufregung in meinem Kopf

Gedanken drängen sich durch die Hirnwindungen. Sie sollen nicht da sein, wo sie gestern waren. Und sie werden nicht da sein, wo ich sie morgen erwarte.Der Moment sieht die Dinge und wird sie irgendwo speichern. Nur irgendwann hoffst du, dass sich Speicherungen lösen, lösen für immer und dir sagen, dass es Wichtigeres gibt als alte Geschichten, die den Hirnfraß verursachen.

Wenn Du denkst, die Dunkelheit, die Trostlosigkeit und die Schwere deiner Machtlosigkeit übermannt Dich, dann gebe die Hoffnung niemals auf, dass die Farben des Lebens Dich früher oder später wieder erfüllen werden. Denn die Hoffnung ist die einzigste Kraft die Dir niemand und nichts nehmen kann und die Dich immer hält. Glaube an Dich und deine Stärke zu hoffen und Du wirst dort den Regenbogen sehen wo andere noch im Regen stehen. ♥

Wenn man über seine eigenen Grenzen hinaus wachsen will, sollte man eventuell doch damit rechnen eine vielleicht etwas lächerliche Figur zu machen. aus einer selbstfindungsphase.

Dialog der Seelen.

Im Versuch in der Seele anzukommen, wo die Worte entstehen, sind diese meistens auf dem Weg nach aussen schon verhallt. Denoch möcht ich sie hochholen und deuten, sie spüren und mich im Herzen berühren lassen. Manchmal trifft man auf Menschen, die durch ihre Worte eine solche Macht haben, dass die eigene Seele geöffnet wird und sie befähigt wird zu antworten. Dann wirkt die verbale Kommunikation wie ein Dialog der Seelen. „Die Sprache ist der Fingerabdruck unserer Seele.“